mini|hochkant=1.2|Slovenske Konjice Die Stadt Slovenske Konjice () ist der Hauptort und das Verwaltungszentrum der Gemeinde Slovenske Konjice in der historischen Landschaft Spodnja Štajerska (Untersteiermark), Region Savinjska in Slowenien.
Die Stadt liegt im oberen Dravinja-Tal (Drann) in einem Bereich, in dem der Fluss eine kleine Ebene bildet. Umgeben ist das Gebiet von hügeliger Landschaft. Das Stadtzentrum selbst liegt auf , die höchste Ergebung ist der Berg Stolpnik (Landthurmberg) mit an der Grenze zur Gemeinde Zreče.
Sehenswürdigkeiten Die Pfarrkirche St. Georg wurde erstmals 1146 erwähnt, ist jedoch früheren Ursprungs. Die zum Teil bis heute erhaltenen Schlösser und Höfe sind vorwiegend aus dem 15. Jahrhundert: Trebenek (slow. Trebnik) (1404), Hebenstreit (slow. Hebenštrajt) (1476), Dobiehof (slow. Dobje) (1497), Golitsch (slow. Golič) (1542).
Geschichte Der Ortsname existiert in vielen verschiedenen Versionen: Counowiz (1146), Gonviz (1251), Gombicz (1370), Gannabitz (1570), Gonaviz (1594), Gonavitz (1630), Gonwitz (1636), Gonowitz (1662), Ganowiz (1680), Gonnawitz (1680) Die Herren von Gonobitz traten erstmals in der Mitte des 12. Jahrhunderts in Erscheinung, vermutlich als Ministerialen des Landesfürsten. Leopold de Gonvicz verkaufte dem Markgrafen Ottokar III. das Seizer Tal für das neue Kartäuserkloster Seiz.
Bis nach dem Ersten Weltkrieg war Gonobitz das Zentrum einer deutschen Sprachinsel, zu der auch die umliegenden Dörfer Kotdorf, Prerauth und Pristowa gehörten. In diesen Orten formten die Deutschsprachigen eine Mehrheit von 80–90 %.Gerhard Werner, Sprache und Volkstum in der Untersteiermark (Stuttgart 1935), S. 105.
Burg Gonobitz Die Burg Gonobitz ist nach der Hinrichtung von Hans Erasmus von Tattenbach verfallen und nach Rückerstattung von seinen Brüdern für 48.331 Gulden an das Kartäuserkloster Seiz verkauft worden. Nach der Auflösung der Kartause durch Joseph II. kaufte Hugo Weriand Fürst zu Windisch-Graetz die Herrschaft Gonobitz 1828 aus dem Religionsfonds. Besitzer der Burg Gonobitz JahrHerren von Gonobitz 1148–1329Herren von Wilthausen 1329–1385Herren von Duino 1385–1406Herren von Walsee 1406–1469Landesfürst (Habsburger) 1496–1576Johann von Khißl 1576–1592Erzherzog Ferdinand II. 1594–1597Grafen Tattenbach 1597–1670Kaiser 1670–1685Joh. und Otto Tattenbach 1685–1692Kartäuserkloster Seiz 1692–1783Religionsfonds 1783–1828Fürsten zu Windisch-Graetz 1828–1945
Literatur
Literatur über Slovenske Konjice, Digitale Bibliothek Sloweniens
Weblinks
Slovenske Konjice, offizielle Seite der Gemeinde Stadtporträt auf zgodovinska-mesta.si (deutsch) Karte der Gemeinde Slovenske Konjice
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in Slowenien Kategorie:Untersteiermark