Sebastian Döhrer (* 24. Mai 1985 in Suhl) ist ein ehemaliger deutscher Bahnradsportler.

Sportliche Laufbahn Ab Anfang der 2000er Jahre gehörte Sebastian Döhrer zu den besten deutschen Bahnradsportlern in den Kurzzeitdisziplinen. Schon als Junior errang er mehrfach deutsche Meistertitel im Sprint, Teamsprint, Keirin und im Zeitfahren. 2003 wurde er Junioren-Weltmeister im Teamsprint bei den Wettkämpfen in Moskau, gemeinsam mit Dominik Harzheim und Daniel Giese.

Ab 2004 startete Döhrer in der Eliteklasse und stand mehrere Male bei deutschen Bahnmeisterschaften auf dem Podium. Beim Weltcup-Rennen 2011 in Peking belegte er im Sprint den zweiten Platz hinter dem zweifachen Weltmeister Kévin Sireau. Von den internationalen Sprinterturnieren gewann er den Großen Preis von Büttgen 2005 und 2008. Im Januar 2013 beendete er seine Karriere, nachdem er das Sprintturnier beim Bremer Sechstagerennen gewonnen hatte.Packendes Finale beim 6-Tage-Rennen in Bremen

Privates Sebastian Döhrer ist für die Bundespolizei tätig.

Erfolge 2002 20px Deutscher Junioren-Meister – Teamsprint (mit Michael Seidenbecher und Maximilian North) 2003 Junioren-Weltmeister – Teamsprint (mit Dominik Harzheim und Daniel Giese) Junioren-Weltmeisterschaft – Sprint 20px Deutscher Junioren-Meister – Sprint, Keirin, 1000-Meter-Zeitfahren, Teamsprint (mit Robert Förstemann und Dominik Harzheim)

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Einzelnachweise

Kategorie:Radsportler (Deutschland) Kategorie:Angehöriger der Spitzensportförderung der Bundespolizei (Deutschland) Kategorie:Bahnradfahrer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1985 Kategorie:Mann