mini|Kayah (2022) Kayah (Katarzyna Rooijens, geb. Szczot; * 5. November 1967 in BiałystokKayah - Filmweb) ist eine polnische Sängerin.

Karriere Mitte der 1980er Jahre arbeitete Kayah mit den Reggae-Bands Rastar und Zgoda zusammen, ehe sie 1988 ihr Debüt beim Karlshamn Baltic Festival mit dem Song "Córeczko" hatte. Im selben Jahr veröffentlichte sie ihr Debütalbum Kayah.

Danach sang Kayah lange Zeit als Background-Sängerin bei anderen Gruppen und brachte 1995 ihr erstes, selbst produziertes Soloalbum heraus. Auf Kamień präsentierte sie melancholische Popsongs. Kamień wurde auf Anhieb ein Erfolg. Für ihre Leistung wurde sie 1996 mit dem polnischen Musikpreis Fryderyk in der Kategorie Beste Sängerin ausgezeichnet.

1997 wandte sie sich mit Zebra stilmäßig amerikanischer Soulmusik zu. Dafür steht zum Beispiel die Coverversion des The-Doors-Klassikers "Light My Fire".

1999 schuf sie dann zusammen mit dem bosnischen Komponisten Goran Bregović ein Album, das eines der erfolgreichsten der polnischen Pop-Geschichte wurde. Es wurden bis heute mehr als 700.000 Exemplare verkauftWprost 24 - Trzeszcząca płyta, was beiden Künstlern die Diamantene Schallplatte einbrachte. In völliger Abkehr von der zuletzt praktizierten Soulmusik war dieses Album eine Kombination aus alten slawischen Volksliedern und modernen Rhythmen. Besonders der Song "Prawy do lewego" wurde zum Synonym. Der Videoclip wurde einige Male beim Sender Onyx.tv gespielt.

Inzwischen hat Kayah einen eigenen Stil geprägt, wobei sie immer wieder eine große Variationsbreite demonstriert.

2001 hat sie mit der kapverdischen Sängerin Cesária Évora eine gemeinsame Single aufgenommen und trat mit Udo Lindenberg im Duett auf. Dies macht ihr Bemühen deutlich, ihren Erfolg in Polen auf internationaler Ebene zu wiederholen.

Um ihr Album JakaJaKayah auch international zu veröffentlichen, lud sie mehrere Mitarbeiter der BMG aus verschiedenen Ländern zu einem speziellen Konzert ein, um ihnen das Album vorzustellen. Doch diese wollten in keinem Land das Risiko eingehen, das Album zu veröffentlichen. Später entschloss sich die BMG aus Kanada, das Album international zu veröffentlichen. 2001 kam das Album dann unter dem Namen YakaYaKayah mit englischen Songs und neuem Cover auf den Markt.

2003 folgte Kayahs Album StereoTyp. Dabei trennte sie sich komplett von ihrem soullastigen Stil und nahm die Songs in einem modernen Gewand von Pop und Dance auf, aber auch mit Einfluss von R´n´B und Clubmusik. Das Repertoire wurde durch langsame Balladen ergänzt. Auch wenn das Album sehr modern gehalten ist, erkennt man noch den von Kayah geprägten Stil. Aus dem Album wurden die Singles "Testosteron" und "Do D.N.A." ausgekoppelt.

Seit 2005 engagiert sie sich verstärkt für ihre Plattenfirma Kayax und brachte gemeinsam, mit einem ihrer Künstler, die Single "Prócz ciebie, nic" heraus und zeitgleich auch mit DJ Smolik die Single "Jutro rano". Im selben Jahr wurde auch das Best-Of-Album The Best & The Rest veröffentlicht, auf dem sich beide Singles befinden.

Ihr bisher letztes Solo-Studio-Album Skała erschien 2009.

Diskografie

Alben 1988: Kayah 1995: Kamień (PL: ) 1998: Zebra (PL: ) 1999: Kayah i Bregović (PL: ) 2000: JakaJaKayah (PL: ) 2003: StereoTyp 2005: The Best & The Rest 2007: MTV Unplugged 2009: Skała 2010: Kayah & Royal Quartet (PL: ) 2010: Panienki z temperamentem 2013: Transoriental Orchestra 2015: Kayah & Bregovic (mit Goran Bregovic) 2016: Gdy Pada śnieg

Singles 1988: Córeczko 1995: Jak liść 1995: Nawet deszcz 1996: Fleciki 1996: Santana 1996: Horyzont (mit Kasia Stankiewicz und Andrzej Krzywy) 1997: Na językach 1997: Supermenka 1997: Uwierz... to nie ja (mit Urszula) 1998: Hit (mit Michał Urbaniak) 1999: Śpij kochanie, śpij (mit Goran Bregović) 1999: Prawy do lewego (mit Goran Bregović) 1999: To nie ptak (mit Goran Bregović) 1999: Nie ma, nie ma ciebie (mit Goran Bregović) 2000: Jaka ja Kayah 2000: Anioł wiedział 2001: Wiosna przyjdzie i tak 2001: Embarcaçao (mit Cesária Évora) 2002: Dobry potwór nie jest zły (mit Michał Żebrowski) 2003: Tylko ty i ja (mit Blenders) 2003: Testosteron 2004: Do D.N.A. 2004: Duchy tych co mieszkali tu 2005: Prócz ciebie, nic (mit Krzysztof Kiljański) 2005: Najpiękniejsi (mit Poluzjanci) 2005: Jutro rano 2006: Jaka miłość, taka śmierć 2006: Kochankowie Roku Tygrysa 2007: Wszystkie Ryśki to porządne chłopaki (mit Stanisław Tym) 2008: Ding Dong 2009: Jak skała 2009: Ocean spokojny już 2010: Dla ciebie jestem sobą 2011: Za późno 2017: Po co (feat. The Idan Raichel Project, PL: ) 2018: Podatek od Miłości (mit Grzegorz Hyży, PL: ) 2019: Nisko jest niebo (Pezet feat. Kayah, PL: ) 2020: Ramię w ramię (mit Viki Gabor, PL: ) 2025: Proszę tańcz (mit Dawid Kwiatkowski)

Videoalbum 2007: MTV Unplugged (PL: )

Einzelnachweise

Weblinks

Offizielle Website Kayax Plattenfirma Kayah auf MySpace Kayah auf YouTube

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