C. J. Lewis, auch CJ Lewis, (eigentlicher Name: Steven James Lewis; * 1. Februar 1967 in Peckham) ist ein britischer Reggae-Sänger, DJ und Songwriter jamaikanischer Abstammung. Sein größter Hit hieß Sweets for My Sweet und war die 1994er Coverversion des 1961er Hits der Drifters.
Leben Bereits mit 14 Jahren legte C. J. Lewis als Discjockey auf Straßenfesten auf. Als er sechzehn Jahre alt war, zog er mit seinen Eltern nach Jamaika, wo ihm der ursprüngliche Reggae nahegebracht wurde. Ende der 1980er Jahre kam Lewis zurück nach London. Schon kurze Zeit später erschienen seine ersten Reggae-Singles auf einem Independent-Label. Hypnotic Love und Why Do Fools Fall in Love? stiegen auf hohe Positionen in den britischen Reggae-Charts.
Der Durchbruch in den kommerziellen Charts gelang 1994 mit der Coverversion des Drifters-Hits Sweets for My Sweet, die europaweit erfolgreich war und in England auf Platz 3 stieg. Die Folgesingle Everything Is Alright (Uptight), deren Original 1965 von Stevie Wonder gesungen wurde, enterte ein Vierteljahr später ebenfalls die Top 10 in Großbritannien. Auch die Neufassung des 1977er Emotions-Titels Best of My Love schaffte eine Chartnotierung, diesmal Platz 13. Mit Platz 34 für Freedom ging das Jahr, in dem das Debütalbum Dollars Platz 41 im Vereinigten Königreich belegte, erfolgreich zu Ende.
Die Auskopplung R to the A aus dem 1995er Album Rough ’n’ Smooth ist der bislang letzte Song von C. J. Lewis, der es in die englische Hitparade schaffte.
Diskografie Alben 1994: Dollars 1995: Rough ’n’ Smooth 1998: Roadblock 1998: Young Gifted & Black: The Early Years 2002: Non Stop C. J. 2005: Feel My Vibe: The Best of C. J. Lewis 2006: Guesswork 2008: Reload
Singles 1989: Hypnotic Love 1989: Why Do Fools Fall in Love? / I Wanna Be Loved (Remix) (mit Phillip Leo) 1989: Why Do Fools (Remix) (mit Phillip Leo) 1989: Good Thing Going / Stop Fooling Around (mit Phillip Leo) 1991: Me Hood / Two Minute Gal 1994: Sweets for My Sweet 1994: Everything Is Alright (Uptight) 1994: Best of My Love 1994: Freedom 1994: Dollars 1995: R to the A 1995: Rough ’n’ Smooth 1996: Can’t Take It (Street Life) 1998: Roadblock
Auszeichnungen für Musikverkäufe Goldene Schallplatte
1995: für das Album DollarsPlatin-Schallplatte
1996: für das Album Rough ’n’ Smooth
Literatur Frank Laufenberg: Frank Laufenbergs Rock- und Pop-Lexikon. Band 1. ISBN 3-612-26206-8.
Quellen
Weblinks
Biografie bei Taurus Press
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