William Slavens McNutt (* 12. September 1885 in Urbana, Illinois, USA; † 25. Januar 1938 in La Cañada Flintridge, Kalifornien, USA) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Schriftsteller und Journalist.

Leben Nach seinem Collegeabschluss versuchte sich William Slavens McNutt als Schauspieler und Verfasser von Kurzgeschichten. Er zog nach Seattle und wurde Reporter für den Seattle Post Intelligencer. Im Ersten Weltkrieg arbeitete er als Kriegsberichterstatter.

Nach dem Krieg begann McNutt für verschiedene Magazine Kurzgeschichten zu verfassen. Er wurde insbesondere durch seine humorvollen Geschichten von Rennbahnen bekannt. 1926 schrieb er sein erstes Drehbuch (The Quarterback). Anfang der 1930er Jahre bekam er dann eine Anstellung bei Paramount Pictures, für die er bis kurz vor seinem Tod 1938 arbeitete.

Auszeichnungen Zwei Mal wurde William Slavens McNutt für den Oscar nominiert. 1932 wurde er für seine Erzählung für den Film Wer hat hier recht? (Lady and Gent) in der Kategorie Beste Originalgeschichte zusammen mit Grover Jones nominiert. Er verlor gegen Frances Marion (Der Champ). 1936 folgte eine Nominierung für seine letzte Filmarbeit, Bengali (The Lives of a Bengal Lancer), in der Kategorie Bestes adaptiertes Drehbuch, die er sich mit Achmed Abdullah, John L. Balderston, Grover Jones und Waldemar Young teilte. Gewinner war diesmal Dudley Nichols mit seinem Drehbuch für Der Verräter.

Filmografie 1926: The Quarterback – Regie: Fred C. Newmeyer 1929: Der Kampf um die Macht (The Mighty) – Regie: John Cromwell 1930: Tom Sawyer – Regie: John Cromwell 1930: Orkan (Derelict) – Regie: Rowland V. Lee 1930: Der Autowüstling (Burning Up) – Regie: A. Edward Sutherland 1931: Tropennächte – Regie: Leo Mittler 1931: Huckleberry Finn – Regie: Norman Taurog 1932: Verhaftung um Mitternacht (Strangers in Love) – Regie: Lothar Mendes 1932: Wer hat hier recht? (Lady and Gent) – Regie: Stephen Roberts 1932: Der Abend des 13. Juni (The Night of June 13) – Regie: Stephen Roberts 1932: Wenn ich eine Million hätte (If I Had a Million) – Regie: u. a. Ernst Lubitsch, Norman Taurog, William A. Seiter 1933: Tillie and Gus – Regie: Francis Martin 1934: Mrs. Wiggs of the Cabbage Patch – Regie: Norman Taurog 1935: Sein letztes Kommando (Annapolis Farewell) – Regie: Alexander Hall 1935: Bengali (The Lives of a Bengal Lancer) – Regie: Henry Hathaway

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