Die Medaille für Verdienste um die antiimperialistische Solidarität des Solidaritätskomitees der Deutschen Demokratischen Republik war eine nichtstaatliche Auszeichnung des Solidaritätskomitees der DDR, welche Mitte 1985 in einer Stufe gestiftet und in einer Stückzahl von 5.000 hergestellt wurde.
Bis 1990 erhielten etwa 200 Personen diese Auszeichnung, darunter Erich Honecker und andere Mitgliedern des Politbüros. Unter den ersten damit geehrten Personen befanden sich am 22. Juni 1985 Erich Mielke (in seiner Eigenschaft als Minister für Staatssicherheit) sowie Hubert Egemann.
Aussehen Die vergoldete Medaille zeigt auf ihrem Avers mittig das Bildnis einer Faust, die eine Fackel mit roten Flammen in den Himmel streckt. Umschlossen wird diese Symbolik von der Umschrift: FÜR VERDIENSTE UM DIE ANTIIMPERIALISTISCHE SOLIDARITÄT. Das Revers der Medaille zeigt dagegen die fünfzeilige Inschrift: SOLIDARITÄTS- / KOMITEE / DER DEUTSCHEN / DEMOKRATISCHEN / REPUBLIK. Getragen wurde die Medaille an der linken oberen Brustseite des Beliehenen an einer rechteckigen rot bezogenen Spange, in dessen Mitte eine 10 mm durchmessende Miniatur des Avers der Medaille aufgelegt ist, allerdings ohne Umschrift.
Literatur Klaus H. Feder, Uta Feder, Auszeichnungen im Ministerium für Staatssicherheit der DDR, Feder Verlag Rosenheim 1996, ISBN 3980511405
Siehe auch Liste der staatlichen und nichtstaatlichen Auszeichnungen der DDR
Kategorie:Orden und Ehrenzeichen (DDR) Kategorie:Medaille