thumb|Dörgenhausen (Luftbildpanorama)

Dörgenhausen, , ist ein Ortsteil der Stadt Hoyerswerda in der sächsischen Lausitz. Mit 665 Einwohnern ist es der fünftgrößte Ortsteil von Hoyerswerda. Es zählt zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in der Oberlausitz.

Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß seiner Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.

Geschichte Der Ort an der Schwarzen Elster und dem Vincenzgraben wurde 1248 anlässlich der Gründung des Klosters St. Marienstern erstmals urkundlich erwähnt.Hoyerswerda: Stand 29. März 2013. Dörgenhausen wurde am 1. Juli 1998 nach Hoyerswerda eingemeindet.

Die Christus-König-Kapelle wurde in den Jahren 1952–1953 auf Initiative einiger Landwirte und durch Mithilfe der Gläubigen der Gemeinde erbaut. Der Bau ist 20 m lang und 10 m breit. Sie besitzt einen gotischen Flügelaltar aus der Zeit vor der Reformation. Das Mittelteil ist 1,40 × 1,65 m groß und stellt die Mutter Gottes mit ihrem Sohn auf dem Schoß dar. An den Seiten sind der hl. Nikolaus und die hl. Barbara abgebildet.

Die Bockwindmühle Dörgenhausen wurde 1707 in Tschausdorf-Plau errichtet und 1920 zerlegt, nach Dörgenhausen gebracht und wieder aufgebaut. Von 1922 bis 1942 war sie zur Lohnmüllerei in Betrieb.

Bevölkerung und Sprache Bis heute wird in Dörgenhausen auch Sorbisch gesprochen. Arnošt Muka ermittelte für seine Statistik der Lausitzer Sorben 1884/85 eine Gesamteinwohnerzahl von 307, davon 288 Sorben (94 %) und 19 Deutsche.

Kulturdenkmale

Bilder

Trivia 1981/1982 schuf der Maler Dieter Zimmermann ein Hinterglasbild In der und um die Sauenzuchtanlage Dörgenhausen herum.

Weblinks

Ortsteile In: Webauftritt der Stadt Hoyerswerda.

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Bautzen Kategorie:Ort an der Schwarzen Elster Kategorie:Geographie (Hoyerswerda) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen) Kategorie:Ort in der Oberlausitz Kategorie:Ersterwähnung 1248 Kategorie:Gemeindeauflösung 1998