Medaillenspiegel(Endstand nach 26 Entscheidungen)Quelle nicht verfügbar, da Daten zu vergangenen Meisterschaften bei european-athletics.org verschwunden sind. Platz Nation 20px|Gold 20px|Silber 20px|Bronze 40px|Gesamt 1 5 5 2 12 2 5 2 5 12 3 3 4 3 10 4 3 4 2 9 5 2 2 1 5 6 2 1 1 4 7 2 1 0 3 8 1 2 1 4 9 1 1 0 2 1 1 0 2 ... Gesamt 26 26 26 78 Vollständiger Medaillenspiegel

Die 31. Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften wurden vom 4. bis 6. März 2011 im Palais Omnisports de Paris-Bercy ausgetragen. Damit fand sie zum zweiten Mal nach 1994 in Paris und zum insgesamt fünften Mal in Frankreich statt. Medaillen wurden in 26 Wettbewerben vergeben.

Bewerbungen um den Austragungsort Neben Paris hatten Apeldoorn (Niederlande), Göteborg (Schweden) und Leipzig (Deutschland) Interesse an der Austragung der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften bekundet.European Athletics: Successful Bidding Seminar for future events held in Lausanne, Inhalte nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 7. Oktober 2024 (englisch), 13. März 2007 Während Paris sich schließlich durchsetzte, erhielt der letzte verbliebene Gegenkandidat Göteborg den Zuschlag für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften 2013.leichtathletik.de: Hallen-EM 2011 in Paris, 15. Oktober 2007

Im Palais Omnisports de Paris-Bercy hatten in der Vergangenheit bereits mehrere internationale Leichtathletikwettbewerbe stattgefunden: die Hallenweltspiele 1985, die Halleneuropameisterschaften 1994 und die Hallenweltmeisterschaften 1997.

Teilnehmer Mit insgesamt 630 Athleten (346 Männer und 284 Frauen) aus 46 Nationen wurde ein neuer Melderekord erreicht.European Athletics: (englisch), 28. Februar 2011 Von den 50 nationalen Mitgliedsverbänden der European Athletic Association waren außer Andorra, Liechtenstein, Luxemburg und Montenegro alle mit mindestens einem Teilnehmer vertreten.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband meldete 38 Athleten, von denen drei ihre Teilnahme vor Beginn der Wettbewerbe verletzungsbedingt absagten.leichtathletik.de: DLV-Team mit 38 Athleten zur Hallen-EM, 28. Februar 2011leichtathletik.de: Martin Keller fällt aus, 4. März 2011 Der Österreichische Leichtathletik-Verband entsandte eine zehnköpfige Mannschaft,oelv.at: , 1. März 2011 Swiss Athletics nominierte sieben Athleten.swiss-athletics.ch: , 1. März 2011

Ergebnisse Männer 60 m miniatur|Die drei Medaillengewinner Dwain Chambers, Christophe Lemaitre und Francis Obikwelu (v. l. n. r.) Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Francis Obikwelu 6,53 NR, EL 2 Dwain Chambers 6,54 SB 3 Christophe Lemaitre 6,58 4 Emanuele Di Gregorio 6,59 SB 5 Martial Mbandjock 6,61 PB 6 Brian Mariano 6,64 7 Cédric Nabe 6,67 8 Ryan Moseley 6,68 SB Datum: 6. März, 16:55 Uhr

Francis Obikwelu siegte im Finale überraschend über die Favoriten Dwain Chambers und Christophe Lemaitre. In der Geschichte der Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften wurde er damit zum ältesten Titelgewinner in dieser Disziplin sowie zum ersten portugiesischen Medaillengewinner im Sprintbereich.European Athletics: (englisch), 6. März 2011

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Im Halbfinale ausgeschieden: Pascal Mancini (SUI), 6,67 s Im Vorlauf ausgeschieden: Christian Blum (GER), 6,80 s

400 m miniatur|Der spätere Sieger Leslie Djhone (links) in seinem Halbfinallauf Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Leslie Djhone 45,54 NR, EL 2 Thomas Schneider 46,42 3 Richard Buck 46,62 4 Dmitri Burjak 46,70 SB 5 Richard Strachan 46,74 6 Yoann Décimus 46,91 Datum: 5. März, 17:45 Uhr

Leslie Djhone übernahm am Ende der ersten Runde die Führung und setzte sich klar durch. Thomas Schneider überholte auf der Zielgeraden die sehr schnell gestarteten Briten und sicherte sich überraschend die Silbermedaille.leichtathletik.de: Thomas Schneider überrascht als Zweiter, 5. März 2011

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Im Halbfinale ausgeschieden: Clemens Zeller (AUT), 47,35 s; David Gollnow (GER), 48,07 s

800 m miniatur|Marcin Lewandowski (links) und Adam Kszczot feierten einen polnischen Doppelsieg. Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Adam Kszczot 1:47,87 2 Marcin Lewandowski 1:48,23 3 Kevin López 1:48,35 4 Andrew Osagie 1:48,50 5 Luis Alberto Marco 2:00,58 Robin Schembera DNF Datum: 6. März, 15:45 Uhr

Luis Alberto Marco kam in der dritten Runde zu Fall. Beim Ausweichen verletzte sich Robin Schembera und gab das Rennen vorzeitig auf. Im Schlussspurt musste sich Marcin Lewandowski seinem Landsmann Adam Kszczot geschlagen geben.leichtathletik.de: Robin Schembera steigt aus, 6. März 2011

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Im Vorlauf ausgeschieden: Andreas Rapatz (AUT), 1:49,96 min; Raphael Pallitsch (AUT), 1:52,19 min

1500 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Manuel Olmedo 3:41,03 SB 2 Kemal Koyuncu 3:41,18 NR 3 Bartosz Nowicki 3:41,48 4 Carsten Schlangen 3:41,55 5 Jakub Holuša 3:41,57 SB 6 Juan Carlos Higuero 3:42,29 SB 7 Goran Nava 3:42,37 SB 8 Jamale Aarrass 3:44,08 Datum: 6. März, 16:20 Uhr

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Im Vorlauf ausgeschieden: Florian Orth (GER), 3:47,47 min; Christoph Lohse (GER), 3:48,52 min; Andreas Vojta (AUT), 3:49,24 min

3000 m Platz Athlet Land Zeit (min) 1 Mo Farah 7:53,00 2 Hayle İbrahimov 7:53,32 3 Halil Akkaş 7:54,19 4 Andrew Baddeley 7:54,49 SB 5 Jesús España 7:54,66 6 Rui Silva 7:59,49 7 Yohan Durand 8:02,40 8 Florian Carvalho 8:02,92 Datum: 5. März, 16:50 Uhr

Mo Farah verteidigte seinen Titel im 3000-Meter-Lauf erfolgreich. Seine Siegerzeit war fast 13 Sekunden langsamer als vor zwei Jahren in Turin. Dahinter holte Hayle İbrahimov die erste Medaille bei Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften überhaupt für Aserbaidschan.European Athletics: (englisch), 5. März 2011

60 m Hürden miniatur|Adrien Deghelt feierte den bislang bedeutendsten Erfolg seiner Karriere. Platz Athlet Land Zeit (s) 1 Petr Svoboda 7,49 2 Garfield Darien 7,56 PB 3 Adrien Deghelt 7,57 PB 4 Felipe Vivancos 7,59 5 Konstantin Schabanow 7,61 PB 6 Dimitri Bascou 7,64 7 Jewgeni Borissow 7,65 8 Samuel Coco-Viloin 8,08 Datum: 4. März, 18:50 Uhr

Der Führende der europäischen Jahresbestenliste Petr Svoboda siegte vor dem Vizeeuropameister im 110-Meter-Hürdenlauf Garfield Darien und dem Überraschungsdritten Adrien Deghelt. Svoboda blieb damit auch in seinem siebten Finale der Saison ungeschlagen.European Athletics: (englisch), 4. März 2011

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Im Halbfinale ausgeschieden: Tobias Furer (SUI), 7,93 s; Manuel Prazak (AUT), 7,98 s

4 × 400 m Staffel miniatur|Yoann Décimus führte die französische Staffel als Schlussläufer zum Sieg. Platz Land Athleten Zeit (min) 1 Marc MacédotLeslie DjhoneMamoudou HanneYoann Décimus 3:06,17 NR 2 Nigel LevineNick LeaveyRichard StrachanRichard Buck 3:06,46 3 Jonathan BorléeAntoine GilletNils DuerinckKevin Borlée 3:06,57 4 Dmitri BurjakPawel TrenichinSergei PetuchowDenis Alexejew 3:06,99 5 Mateusz FórmańskiMarcin MarciniszynŁukasz KrawczukJakub Krzewina 3:09,31 Joeri MoermanYoussef El RhalfiouiBjorn BlauwhofDaniël Franken DQ Datum: 6. März, 17:40 Uhr

Hochsprung miniatur|Iwan Uchow wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Platz Athlet Land Höhe (m) 1 Iwan Uchow 2,38 WL 2 Jaroslav Bába 2,34 SB 3 Alexandr Schustow 2,34 PB 4 Konstandinos Baniotis 2,32 PB 5 Dimitrios Chondrokoukis 2,29 PB 6 Marco Fassinotti 2,29 PB 7 Janick Klausen 2,25 8 Raúl Spank 2,20 Datum: 5. März, 14:30 Uhr

Titelverteidiger und Hallenweltmeister Iwan Uchow stellte seine Weltjahresbestleistung ein und siegte wie erwartet. Jaroslav Bába errang die Silbermedaille vor dem höhengleichen Alexandr Schustow aufgrund der geringeren Anzahl von Fehlversuchen.European Athletics: (englisch), 5. März 2011

Stabhochsprung miniatur|Sieger Renaud Lavillenie Platz Athlet Land Höhe (m) 1 Renaud Lavillenie 6,03 WL, NR, CR 2 Jérôme Clavier 5,76 3 Malte Mohr 5,71 4 Paweł Wojciechowski 5,71 5 Konstandinos Filippidis 5,61 6 Fabian Schulze 5,51 7 Igor Pawlow 5,51 8 Tim Lobinger 5,41 Datum: 5. März, 15:45 Uhr

Sportlicher Höhepunkt des zweiten Wettkampftages war der nationale Hallenrekord Renaud Lavillenies, mit dem er auch seine Freiluftbestleistung übertraf. Nachdem er mit 5,81 m bereits als Sieger feststand, übersprang er 5,91 m im dritten und 6,03 m im ersten Versuch. Danach versuchte er sich unter den Augen des Weltrekordinhabers Serhij Bubka (6,15 m) noch dreimal vergeblich an 6,16 m.European Athletics: (englisch), 5. März 2011

Weitsprung Platz Athlet Land Weite (m) 1 Sebastian Bayer 8,16 SB 2 Kafétien Gomis 8,03 SB 3 Morten Jensen 8,00 SB 4 Teddy Tamgho 7,98 5 Povilas Mykolaitis 7,97 6 Luis Felipe Méliz 7,90 7 Michel Tornéus 7,84 8 Roman Novotný 7,66 Datum: 5. März, 16:25 Uhr

Titelverteidiger und Halleneuroparekordhalter Sebastian Bayer ging im zweiten Versuch mit 8,10 m in Führung und steigerte sich im vierten Versuch noch um sechs Zentimeter. Dreisprungspezialist Teddy Tamgho verpasste eine Medaille nur knapp.leichtathletik.de: , 5. März 2011

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: In der Qualifikation ausgeschieden: Nils Winter (GER), 7,61 m

Dreisprung miniatur|Teddy Tamgho sprang zum dritten Mal in seiner Karriere einen Hallenweltrekord. Platz Athlet Land Weite (m) 1 Teddy Tamgho 17,92 WR 2 Fabrizio Donato 17,73 NR 3 Marian Oprea 17,62 SB 4 Yoann Rapinier 17,23 PB 5 Christian Olsson 17,20 SB 6 Anders Møller 16,72 SB 7 Dsmitry Dsjazuk 16,27 8 Daniele Greco 16,24 Datum: 6. März, 16:25 Uhr

Hallenweltmeister Teddy Tamgho steigerte seinen eigenen Weltrekord im zweiten Versuch um einen Zentimeter auf 17,92 m. Dieselbe Weite sprang er im vierten Versuch noch einmal. Titelverteidiger Fabrizio Donato blieb trotz zweimaliger Verbesserung seines eigenen nationalen Rekords nur der zweite Platz.European Athletics: (englisch), 6. März 2011

Kugelstoßen Platz Athlet Land Weite (m) 1 Ralf Bartels 21,16 EL 2 David Storl 20,75 SB 3 Maxim Sidorow 20,55 4 Nedžad Mulabegović 20,43 NR 5 Marco Schmidt 20,29 6 Iwan Juschkow 20,19 7 Gaëtan Bucki 20,07 8 Marco Fortes 19,83 Datum: 4. März, 17:30 Uhr

Favorit Ralf Bartels übernahm in seinem zweiten Versuch mit 20,80 m die Führung und gab sie bis zum Ende nicht mehr ab. Im vierten Versuch steigerte er sich noch auf 21,16 m. Vier seiner fünf gültigen Versuche im Finale stieß er weiter als alle seine Konkurrenten. David Storl, der Bartels in der Vorwoche bei den Deutschen Meisterschaften noch geschlagen hatte, sorgte für einen deutschen Doppelsieg.leichtathletik.de: DLV-Kugelstoßer mit grandiosem Doppelerfolg, 4. März 2011 Marco Fortes (20,34 m) und Nedžad Mulabegović (20,05 m) hatten in der Qualifikation nationale Hallenrekorde gestoßen. Mulabegović konnte sich im Finale noch einmal deutlich steigern.

Siebenkampf miniatur|Nadir El Fassi gewann die Silbermedaille. Platz Athlet Land Punkte 1 Andrej Krautschanka 6282 EL 2 Nadir El Fassi 6237 PB 3 Roman Šebrle 6178 4 Eelco Sintnicolaas 6175 NR 5 Thomas Van der Plaetsen 6020 PB 5 Ingmar Vos 6020 PB 7 Alexander Kislow 5970 SB 8 Wassili Charlamow 5959 Datum: 5.–6. März

Andrej Krautschanka gewann mit persönlicher Bestleistung vor Nadir El Fassi, der sich im abschließenden 1000-Meter-Lauf noch vom vierten auf zweiten Rang vorschob. Der frühere Olympiasieger und Weltmeister im Zehnkampf, Roman Šebrle, sicherte sich als Dritter seine insgesamt 18. Medaille bei internationalen Meisterschaften. Am Ende hatte er lediglich drei Punkte Vorsprung auf Eelco Sintnicolaas, der einen nationalen Rekord erzielte.European Athletics: (englisch), 6. März 2011 Die besten Einzelleistungen gelangen Ingmar Vos im 60-Meter-Lauf und im 60-Meter-Hürdenlauf, Darius Draudvila im Weitsprung, Wassili Charlamow im Kugelstoßen, El Fassi im Hochsprung und im 1000-Meter-Lauf und Sintnicolaas im Stabhochsprung.

Weitere Teilnehmer aus deutschsprachigen Ländern: Platz 10: Roland Schwarzl (AUT), 5846 Punkte SB; Platz 15: Dominik Distelberger (AUT), 4135 Punkte (nach fünf Disziplinen verletzt aufgegeben)oelv.at: , 6. März 2011

Ergebnisse Frauen 60 m