mini|Lidija Ossipowna Dan, um 1931 Lidija Ossipowna Dan, geborene Zederbaum (; * 2. Juni 1878 in OdessaArbeiter-Zeitung, Nr. 198, 20. Juli 1931, S. 3 (https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aze&datum=19310720&seite=3&zoom=33); † 28. März 1963 in New York), war eine russische Sozialdemokratin (Menschewikin).

Leben Lidija Ossipowna war eine Schwester von Julius Martow und Sergei Jeschow. Ihr zweiter Ehemann Fjodor Dan war ebenfalls ein führender Menschewik.

Lidija Dan wurde wiederholt nach Sibirien verbannt, 1905 floh sie ins europäische Ausland und wurde Redaktionssekretärin der russischen Emigrationszeitschrift Iskra. Von August bis Oktober 1905 hatte diese Zeitschrift ihren Sitz in Wien. Seit 1922 lebte Lidija Dan mit ihrem Mann in Berlin. Sie war die Vertreterin der russischen Sozialdemokratie im Internationalen Frauenkomitee.

Literatur Boris Sapir: Iz arkhiva L. O. Dan. Amsterdam 1987 Svetlana Jebrak: Mit dem Blick nach Russland: Lydia Cederbaum (1878–1963); eine jüdische Sozialdemokratin im lebenslangen Exil, Bonn 2006, ISBN 3-8012-4165-3. Heidelberg, Univ., Diss., 2004 Interview with Lydia Dan, in: Leopold H. Haimson, Ziva Galili Y Garcia, Richard Wortman: The Making of Three Russian Revolutionaries: Voices from the Menshevik Past. Cambridge University Press, 1987, S. 46–213

Weblinks

https://www.sehepunkte.de/2007/02/11795.html

Einzelnachweise

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