Sven Koch (* 3. Dezember 1973) ist ein ehemaliger deutscher Nordischer Kombinierer. Er stammt aus dem thüringischen Dorf Biberau (Nähe Suhl) und trainierte in der BSG „Empor“ Biberau, die ihn zur Kinder- und Jugendsportschule in Zella-Mehlis delegierte.Homepage des heutigen SV Biberau. Abgerufen am 30. Mai 2026 Im Sommer 1984, noch als 10-jähriger, fiel er als Talent auf, als er den Fernwettkampf um den stärksten Pionier der DDR in seiner Altersklasse gewann. Er erzielte 2 m im Schlusssprung, 6 m im Medizinballwurf und 86 Liegestütze in einer Minute.Bericht in der ABC-Zeitung 12/1984, S. 8. Kommawerte für den Jungen Sven Koch fehlen im Text.

Sven Koch, der für den SC Motor Zella-Mehlis startete, gab am 10. Januar 1995 im Val di Fiemme sein Debüt im Weltcup der Nordischen Kombination. Bereits in seinem ersten Wettkampf gewann er dabei mit dem 12. Platz erste Weltcup-Punkte. Bei den kurz darauf stattfindenden Nordischen Skiweltmeisterschaften 1995 in Thunder Bay erreichte er mit der Mannschaft im Teamwettkampf den sechsten Platz. Die Saison 1994/95 beendete er auf dem 30. Platz der Weltcup-Gesamtwertung. Nach drei Jahren Pause im Weltcup und einem Einsatz bei einem B-Weltcup-Rennen in Eisenerz, welches er gewinnen konnte, startete er ab November 1998 erneut im Weltcup. Trotz guter Ergebnisse und regelmäßigem Punktegewinn konnte er die Platzierung aus der Saison 1994/95 nicht mehr erreichen. Seine besten Einzelplatzierungen waren mehrere 15. Plätze. Zudem wurde Koch für die Weltmeisterschaften 1999 nominiert, wo er im Einzelwettkampf den 44. Platz belegte. Nach der Saison 1999/2000 beendete er seine aktive Karriere. Zum Saisonabschluss in St. Moritz erreichte er dabei mit dem Team den vierten Platz und verpasste so nur knapp eine Platzierung auf dem Podest.

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Einzelnachweise

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