Karl Friedrich Schulz (* 14. November 1784 in Wittmannsdorf, Niederlausitz; † 28. Juni 1850 in FürstenwaldeLudwig Erk, Wilhelm Greef: Liederkranz. Auswahl heiterer und ernster Gesänge für Schule, Haus und Leben. 3. Heft. 6. Auflage. Bädeker, Essen 1882, S. 93 ().Helmut Bachmaier (Hrsg.): Karl Valentin. Sämtliche Werke in acht Bänden. Band 3. Piper, München 1995, ISBN 3-492-03403-9, S. 346 ().) war ein deutscher evangelischer Kirchenliedkomponist und Musiklehrer.

Leben und Werk Schulz war von 1809 bis 1812 Kantor und erster Lehrer in Quilitz (Neuhardenberg).Ludwig Erk (Hrsg.): Mehrstimmige Gesänge für Männerstimmen: von verschiedenen Componisten ; für Seminarien, Gymnasien und kleinere Singvereinie. 66 Gesänge enthaltend. Erstes Heft. 5. Auflage. Bädeker, Essen 1854, Verzeichnis der Dichter u. Componisten (nicht paginiert); . Von 1812 bis 1817 wirkte er als Lehrer am Seminar und Pädagogium in Züllichau an der Oder. 1816 war er Mitunterzeichner eines von Wilhelm von Türk initiierten Huldigungsbriefes an Johann Heinrich Pestalozzi.Rebekka Horlacher, Daniel Tröhler (Hrsg.): Sämtliche Briefe an Johann Heinrich Pestalozzi. Band 4: 1814–Juli 1817. Walter de Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-027597-1, S. 401, 407 (). Von 1819 bis zu seiner Emeritierung 1849 war Schulz als Konrektor der Bürgerschule in Fürstenwalde tätig.Evangelisches Gesangbuch. Ausgabe für die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Lippische Landeskirche in Gemeinschaft mit der Evangelisch-reformierten Kirche. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 1996, ISBN 3-579-00042-X, S. 1584.

Er komponierte das Kirchenlied Danket dem Herrn! Wir danken dem Herrn (EG 333, MG 25) auf einen Text des Kirchenlieddichters Karl Friedrich Wilhelm Herrosee.Karl Schulz: Leitfaden bei der Gesanglehre nach der Elementarmethode. 2. Auflage. Darnemann, Leipzig/Züllichau/Freistadt 1816, S. 58 ().Ludwig Erk, Wilhelm Greef: Liederkranz. Auswahl heiterer und ernster Gesänge für Schule, Haus und Leben. 3. Heft. 6. Auflage. Bädeker, Essen 1882, S. 68 ().

Der bekannte volkstümliche Kanon O wie wohl ist mir am Abend wurde erstmals in seiner Gesanglehre veröffentlicht und ist vermutlich sein Werk.Karl Schulz: Leitfaden bei der Gesanglehre nach der Elementarmethode. 2. Auflage. Darnemann, Leipzig/Züllichau/Freistadt 1816, S. 60 ().

Werke Leitfaden bey der Gesanglehre nach der Elementarmethode. Darnemann, Züllichau 1812 (2. Auflage 1816 – Digitalisat; 3. Auflage 1824 – Digitalisat). Musikalisches Schulgesangbuch. Darnemann, Züllichau 1816 (Digitalisat, beigebunden ab Blatt 79; 2. Auflage 1819).

Literatur François-Joseph Fétis: Biographie universelle des musiciens et bibliographie générale de la musique. 2. Auflage. 7. Band. Paris 1864, S. 523 f. (). Hermann Mendel, August Reissmann: Musikalisches Conversations-Lexikon. 9. Band. Oppenheim, Berlin 1878, S. 178 ().

Matthias Schneider: Schulz, Karl Friedrich. In: Wolfgang Herbst (Hrsg.): Wer ist wer im Gesangbuch? Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-50323-7, S. 288 ().

Weblinks Werke von Karl Friedrich Schulz bei deutscheslied.com

Einzelnachweise

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