(9079) Gesner ist ein Asteroid des äußeren Hauptgürtels, der am 10. August 1994 vom belgischen Astronomen Eric Walter Elst am La-Silla-Observatorium (IAU-Code 809) der Europäischen Südsternwarte in Chile entdeckt wurde.
Der Asteroid wurde am 6. Januar 2003 nach dem Schweizer Arzt Naturforscher, Altphilologen, Humanisten, Polyhistor und Enzyklopädist Conrad Gessner (1516–1565) benannt, der 1554 zum Zürcher Stadtarzt und 1558 zum Kanonikus ernannt wurde.
Der Himmelskörper gehört zur Eos-Familie,Proper Elements von (292872) Anoushankar in der AstDyS-2-Datenbank (englisch) einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,David Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Frederick Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family. (PDF, 26,156 MB; englisch) sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist. Die zeitlosen (nichtoskulierenden) Bahnelemente von (292782) Anoushankar sind fast identisch denjenigen von zehn weiteren Asteroiden: (34533) 2000 SS213, (69798) 1998 RU11, (135162) 2001 QW243, (149816) 2005 MS37, (264802) 2002 OQ33, (330927) 2009 SG187, (366182) 2012 HA9, (401671) 2013 GB122, (464784) 2003 WM148 und (493227) 2014 UT66.
Siehe auch Liste der Asteroiden
Einzelnachweise
Weblinks Asteroid Gesner: Discovery Circumstances gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union bei dem Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, Cambridge, USA Asteroid Gesner in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA bei dem California Institute of Technology, Pasadena, USA
Kategorie:Hauptgürtelasteroid unter 50 km Durchmesser