Madonne-et-Lamerey () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Neufchâteau (bis 2024 Épinal) und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes de Mirecourt Dompaire. Die Bewohner werden Lamadoniens und Lamadoniennes genannt.

Geografie mini|links|Lage der Gemeinde Madonne-et-Lamerey im Département Vosges Die Gemeinde Madonne-et-Lamerey liegt an der Gitte, einem Nebenfluss des Madon, etwa 18 Kilometer westlich von Épinal und zwölf Kilometer südöstlich der Kleinstadt Mirecourt.

Das Gebiet der Gemeinde ist langgezogen; es erreicht eine Nord-Süd-Ausdehnung von sechs Kilometern. Das Siedlungsgebiet der Nachbargemeinde Dompaire schließt nahtlos an den Ortskern von Madonne-et-Lamerey an.

Nachbargemeinden von Madonne-et-Lamerey sind Bouzemont im Norden, Derbamont und Circourt im Nordosten, Damas-et-Bettegney im Osten, Ville-sur-Illon im Süden sowie Dompaire im Westen.

Geschichte Das Gebiet der heutigen Gemeinde war Teil des Banns Madonne, zu dem auch die Ortschaften Lamerey, Naglaincourt, Craincourt und Chenimont gehörten. Der Bann war der Vogtei Dompaire unterstellt, die Äbtissinnen des Chapitre de Remiremont übten die hohe und Niedere Gerichtsbarkeit aus. In Madonne-et-Lamerey gibt es keine Kirche. Die Bewohner waren früher in Laviéville eingepfarrt. (PDF-Datei, französisch; 105 kB) - seit 2014 nicht mehr abrufbar 1793 war die Schreibweise des Ortsnamens Madonnes, 1801 noch Madonne et la Mercy.Ortsname auf cassini.ehess.fr

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2021 Einwohner 464 441 401 404 375 384 384 381 407 Im Jahr 1846 wurde mit 515 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessMadonne-et-Lamerey auf cassini.ehess und INSEEMadonne-et-Lamerey auf INSEE.

Sehenswürdigkeiten In Madonne-et-Lamerey gibt es keine Kirchen oder Kapellen. Monument Leclerc ehemaliges Lavoir (Waschhaus) in Madonne

Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind sechs Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Anbau von Getreide sowie Baum,- Strauch- und Nussfrüchten, Milchwirtschaft).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Zwischen dem heutigen Dorfkern und dem Ortsteil Lamerey verläuft die zweistreifig ausgebaute Departementsstraße D 166 von Épinal nach Mirecourt/Neufchâteau. An der nahen Anschlussstelle Dompaire zweigt die D 28 / D 3 nach Vittel und zur Autoroute A31 ab.

Belege

Weblinks

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