Erich Vellmer (* 24. Januar 1910 in Hoheneiche; † 19. November 1990 in Kassel) war ein deutscher evangelischer Theologe und Bischof.

Leben und Wirken Vellmer wurde im Kreis Eschwege geboren, besuchte ein Gymnasium in Eschwege, studierte Evangelische Theologie in Göttingen und Marburg (Examen 1934 und 1936) und war 1936 Pfarrer in Kassel-Unterneustadt, ab 1937 in Solz (Bebra) (im Kreis Rotenburg an der Fulda) und von 1955 bis 1957 in Kassel-Wilhelmshöhe. Während des Zweiten Weltkrieges war er als Pfarrer an der Ostfront. Er gehörte der Bekennenden Kirche an. Seit 1957 als Prälat Stellvertreter (Geistlicher Vertreter) des Bischofs, wurde er 1963 zum Landesbischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck gewählt. Er hatte dieses Amt bis 1978 inne.

Vellmer war verheiratet mit Elisabeth Vellmer, geborene Hartmann, lebte in Kassel-Wilhelmshöhe und hatte zwei Töchter (Lenore und Irene).

Ehrungen 1964: Ehrendoktor der Universität Marburg 1973: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland 1978: Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland

Veröffentlichungen Gedenken an Rudolf Bultmann, mit Beiträgen von Rudolf Zingel, Erich Vellmer, Karl Rahner, Erich Dinkler und Hans Jonas; Otto Kaiser (Hrsg.) Kaiser, 1977 Freiheit von den Zwängen, Predigten, 1968

Literatur Vellmer, Erich. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1277.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Evangelischer Bischof (20. Jahrhundert) Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1990 Kategorie:Mann