Der FC Südburgenland ist ein Frauenfußballverein mit Sitz in Oberwart im Burgenland, der 2002 gegründet wurde. Das erste Frauenteam spielt in einer Spielgemeinschaft mit dem TSV Hartberg seit der Saison 2022/23 in der ÖFB Frauen-Bundesliga, das zweite Frauenteam tritt in der Frauen Future League an.
Vereinsgeschichte FC Südburgenland 2003–2023SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. Bundesliga Frauen 2003/04 4. (10) 18 8 4 6 38:33 28 2004/05 8. (10) 18 5 0 13 27:60 15 ÖFB-Frauenliga 2005/06 9. (10) 18 4 3 11 33:63 15 2006/07 7. (10) 18 8 1 9 56:36 25 2007/08 8. (10) 17 6 4 7 36:41 27 2008/09 7. (10) 17 9 2 6 46:31 34 2009/10 6. (10) 17 9 3 5 39:25 37 2010/11 2. (10) 18 13 3 2 64:31 42 2011/12 4. (10) 18 10 2 6 47:33 32 2012/13 8. (10) 18 5 1 12 15:58 16 ÖFB Frauen-Bundesliga 2013/14 7. (10) 18 5 5 8 28:33 20 2014/15 8. (10) 18 4 5 9 24:45 17 2015/16 8. (10) 18 4 3 11 12:37 15 2016/17 9. (10) 18 2 2 14 11:61 8 2017/18 9. (10) 18 4 2 12 16:61 14 2018/19 9. (10) 18 3 3 12 23:64 12 2019/20 6. (10) 9 3 1 5 12:25 10 2020/21 09. (10) 18 3 4 11 16:58 13 2021/22 10. (10) 18 2 1 15 14:95 7 2. Liga 2022/23 7. (12) 22 9 5 8 55:42 32 Legende Vizemeister Abstieg mini|hochkant=1.5|rechts|Mannschaft des FC Südburgenland (Herbst 2010) mini|hochkant=1.5|rechts|Mannschaft des FC Südburgenland (Frühjahr 2011) mini|hochkant=1.5|rechts|Der FC Südburgenland als „Mannschaft des Jahres“ bei der Nacht des Sports 2011. Der FC Südburgenland entstand 2002 aus der Frauensektion des SC Pinkafeld. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiß. Nach der offiziellen Trennung von der Männersektion des SC Pinkafeld ging die Frauensektion als FC Südburgenland unter Obfrau Christine Koch eigene Wege, die schon zu Beginn sehr erfolgreich waren. Gleich im ersten Spieljahr gelang der Meistertitel in der 2. Division Süd. Mit Susanna Koch, Jasmin Pelzmann, Kerstin Weber und Carmen Marth sind heute noch vier Spielerinnen von damals aktiv. Als Meister der 2. Division Ost 2002/03 stieg die Mannschaft in die höchste Spielklasse im österreichischen Frauenfußball auf. Gleich im ersten Jahr in der ÖFB Frauen-Bundesliga schaffte der FC Südburgenland Platz 4. In den Folgejahren spielte der FC Südburgenland eher im hinteren Drittel der Tabelle und belegte die Plätze 8, 9 und 7. Ab der Saison 2007/08 wurde die Meisterschaft in einem Oberen und Unteren Playoff entschieden. Der FC Südburgenland verpasste dreimal das Obere Playoff knapp. Die Plätze 3, 2 und 1 im Unteren Playoff bedeuteten erfolgreichere Spiele im Frühjahr. Für Furore sorgte der FC Südburgenland mit dem 1:0 (1:0)-Sieg über Serienmeister Neulengbach im Herbst 2009 – der bisher letzten Niederlage der Niederösterreicherinnen. In der Saison 2010/11 holte das Team erstmals den österreichischen Vizemeistertitel, was gleichzeitig den größten Erfolg des Vereins und im burgenländischen Fußball bedeutet. Der bislang höchste Sieg in der ÖFB Frauen-Bundesliga gelang dem FC Südburgenland mit dem 12:0 (6:0)-Heimsieg zum Saisonauftakt 2010/11 gegen Ardagger/N.Bezirksblatt Oberwart, Ausgabe 32/2010, Bericht Seite 38 zum Saisonauftakt 2010/11. Die höchste Niederlage in der höchsten Spielklasse ist bis heute das 1:12 gegen Neulengbach im Frühjahr 2005 des Vereines. Ab dem Spieljahr 2004/05 kam zur „Einser“ noch eine 2. Mannschaft (1b) hinzu, die in der 2. Frauenliga Süd (seit 2011/12 2. Frauenliga Ost/Süd) spielt. Gleich in der ersten Saison kam die 1b auf den 2. Platz. In der Saison 2008/09 erreichte die 1b noch einmal den Vizemeistertitel der 2. Liga Süd. In der Saison 2010/11 vergab die Mannschaft mit einem 0:2 in Parndorf im letzten Saisonspiel einen möglichen Meistertitel im direkten Duell und landete auf Rang 3.
Im ÖFB-Frauencup spielte sich das Team aus dem Südburgenland im Jahr 2004 ins Finale, wo es eine 0:12-Niederlage gegen den SV Neulengbach gab. 2009 bzw. 2011 erreichte die Mannschaft das Halbfinale, wobei zweimal Neulengbach das Aus für die Südburgenländerinnen bedeutete. Im Jahr 2010 ausgetragenen Frauencup des Burgenländischen Fußballvereins holte sich der FC Südburgenland den Titel mit einem 5:0-Erfolg im Finale gegen den FC Winden.
Der FC Südburgenland wurde bereits dreimal als Mannschaft des Jahres bei der Burgenländischen Sportler des Jahres Wahl nominiert (2004, 2009, 2010) und 2010 zur Mannschaft des Jahres gewählt. Zudem erhielt der FC Südburgenland am 3. September 2011 den Bruno 2011 als beste Damenfußballmannschaft Österreichs der Saison 2010/11 verliehenBezirksblatt Oberwart, Ausgabe 36/2011, Bericht Seite 3.
Kapitänin der Bundesliga-Elf ist Susanna Koch, die auch gleichzeitig die jüngste Trainerin mit einer A-Lizenz in Österreich ist.
Nach der erfolgreichen Saison belegte der FC Südburgenland in der Saison 2011/12 den vierten Platz. Ab der Saison 2012/13 belegten die Südburgenland in der unteren Tabellenhälfte und stieg nach der Saison 2021/22 in die 2. Liga ab. Nach der Saison 2022/23 beschlossen der FC Südburgenland und der TSV Hartberg eine Spielgemeinschaft zu gründen.
Spielgemeinschaft SpG Südburgenland/Hartberg seit 2023SaisonPlatz (Teiln.)SpSUNTorePkt. 2. Liga 2023/24 3. (12) 22 15 3 4 74:22 48 2024/25 1. (12) 22 19 3 0 104:16 60 ÖFB Frauen-Bundesliga 2025/26 10. (10) 18 1 2 15 23:71 5 6. (6) 4 0 2 2 28:81 7 2026/27 0. (0) : 0. (0) : Legende Meister bzw. Aufstieg Anfang März 2023 gab der TSV Hartberg eine Kooperation mit dem FC Südburgenland bekannt. Ab der Saison 2023/24 nehmen die gemeinsamen Frauen-Teams unter dem Namen „SpG Südburgenland/TSV Hartberg“ in der 2. Frauen-Bundesliga und ein zweites Frauenteam unter dem Namen „SpG Südburgenland 1b/TSV Hartberg“ in der Steirischen Oberliga Süd an der Meisterschaft teil. In der nächsten Saison, 2024/25, feierte die Spielgemeinschaft den Meistertitel in der 2. Liga und stieg in die ÖFB Frauen-Bundesliga auf. In der ersten Saison in der ÖFB Frauen-Bundesliga belegten die Ostösterreicher den zehnten und letzten Platz, in der Qualifikationsgruppe schafften sie den Klassenerhalt, da die Frauenabteilung des SV Neulengbach sich auflöste.
Obfrau/Obmann 2002 bis 08.07.2021: Christine Koch seit 09.07.2021: Christian Marth
Erstes Frauenteam
Trainer Trainer des ersten Frauenteams 01.07.2023 bis 20.03.2024: Dieter Sachs 21.03.2024 bis 27.10.2025: Harald Bacher seit 28.10.2025: Michael Thek
Sektionsleiter Team-Manager des ersten Frauenteams: seit 25.07.2007: Alfred Weber
Zweites Frauenteam Um für die Bundesligamannschaft einen entsprechenden Nachwuchs herauszubilden, wurde eine 2. Mannschaft ins Leben gerufen, die 2004/05 erstmals in der 2. Frauenliga Süd spielte. Sie war zweimaliger Vizemeister und nie schlechter als Tabellenvierter.
Ab den Einstieg des TSV Hartberg tritt das Future Team des FC Südburgenland in der Saison 2025/26 als FC Südburgenland/BFV Frauen-Akademie an und belegte den zehnten und letzten Platz.
Titel und Erfolge
Meisterschaft FC Südburgenland ÖFB Frauen-Bundesliga: 1× Österreichischer Vizemeister (2010/11) 2. Division Ost: 1× Meister (2002/03) FC Südburgenland II 2. Frauenliga Süd: 2× Vizemeister (2005, 2009) Cup ÖFB-Frauencup: 1× Cupfinale (2004), 2× Cup-Halbfinale (2009, 2011), 3× Cup-Viertelfinale (2007, 2008, 2010) BFV-Frauencup:: 1× Cupsieg (2010)
Besondere Auszeichnungen 1× „Mannschaft des Jahres“ im Burgenland (2010), Drei Nominierungen als „Mannschaft des Jahres“ im Burgenland (2004, 2009, 2010) 1× Bruno-Gewinner als „Damenmannschaft der Saison 2010/11“ Nominierung von Jennifer Pöltl für den „Bruno 2010“ als beste Fußballerin der Saison 2009/10
Bekannte Spielerinnen Österreichische Auswahlspielerinnen: Teresa Kneisz (Ex-U19-Teamspielerin) Susanna Koch (Kapitänin, A-Nationalteamspielerin) Katharina Lang (Ex-U19-Teamspielerin) Heike Manhart (A-Nationalteamspielerin) Jennifer Pöltl (A-Nationalteamspielerin, U19-Teamspielerin) Christina Peintinger (U19-Teamspielerin)
ausländische Nationalspielerinnen: Monika Geržová (slowakische Nationalspielerin) Ágota Bauer (ungarische A-Nationalspielerin) Júlia Bezsenyi (Ungarische A-Nationalteamspielerin) Kristina Erman (slowenische Nationalspielerin) Nóra Horváth (ungarische A-Nationalspielerin) Monika Katonová, (slowakische A-Nationalspielerin) Melinda Szvorda, (ehemalige Ungarische A-Nationalspielerin) Veronika Tájmel (Ungarische Internationale) Szabina Tálosi (ungarische A-Nationalspielerin)
Weblinks FC Südburgenland beim ÖFB FC Südburgenland auf Facebook
Einzelnachweise
Kategorie:Fußballverein im Burgenland Kategorie:Österreichischer Frauenfußballverein Kategorie:Sportverein (Oberwart) Kategorie:Vereinsgründung 2002