Er säte den Tod (Originaltitel: Seminò la morte… lo chiamavano “Il Castigo di Dio”) ist ein Italowestern aus der Spätphase des Genres. Der von Roberto Mauri unter Pseudonym kostengünstig inszenierte Film erschien im deutschsprachigen Raum als Video-Erstaufführung.
Handlung Django, ehemaliger Bundessheriff, wird wegen angeblichem Diebstahl einer Truhe voller Dollars, die für den Bau einer Schule und der Kirche in Silver City vorgesehen waren, verhaftet. Im Gefängnis lernt er „Spirito Santo“ kennen, einen Mexikaner, der seine Raubzüge zugunsten der Revolution begeht. Beide können mit Hilfe eines geheimnisvollen Dritten ausbrechen; dieser Dritte ist Scott Miller, der seine Finger in allem hat, was in der Stadt vor sich geht. Django sucht nach seiner Befreiung nach den Handlangern und dem Hintermann eines Raub-Dreifachmordes an seinem Bruder und seiner Familie – zunächst vergeblich und wird sogar des Mordes an einem Sheriff verdächtigt; Spirito Santo verbündet sich zum Schein mit Scott, um ihn zu bestehlen, muss aber, vom Sheriff überführt, die Beute an die Bewohner von Silver City zurückgeben. Endlich findet auch Django den Drahtzieher hinter den Banditen: es ist Scott. Django kann die Bande und schließlich ihn selbst mit Hilfe seines Ex-Zellengenossen im Zweikampf besiegen.
Kritik Segnalazioni Cinematografiche ließ kein gutes Haar an dem Film: „Das ist alles Imitation, ideenarm und technisch wie darstellerisch armselig. Die Figuren und die Szenenfolge gehorchen einer Tradition der Oberflächlichkeit, die hier allerdings ethischen Grundwerten verpflichtet ist. In Anbetracht der Härte und der Motivation des Charakters ist der Rollenname “Spirito Santo” zumindest respektlos.“Segnalazioni Cinematografiche, vol. 74, 1973.
Bemerkungen Wie zahlreiche billig produzierte Filme gelangte Er säte den Tod in Italien nur in den regionalen Verleih.
Weblinks
Er säte den Tod bei comingsoon.it
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 1972 Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Italowestern