Kleedorf ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Kirchensittenbach im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land in Bayern.

Die Gemarkung Kleedorf hat eine Fläche von 3,999 km². Sie ist in 963 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurstücksfläche von 4152,63 m² haben. In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Hopfengartenmühle und Unterkrumbach.

Lage Das Dorf liegt im Talkessel zweier linker Zuflüsse des Sittenbachs. Im Nordosten steigt das Gelände zum Kleeberg () an, einer Erhebung der Hersbrucker Alb. Im Ort steht die Mederer Linde, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Großviehberg (1200 Meter südöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2404 (600 Meter westlich).

Geschichte Mit dem Gemeindeedikt wurde Kleedorf im Jahr 1808 der Steuerdistrikt Oberkrumbach zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Kleedorf, zu der Hopfengartenmühle gehörte. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Hersbruck und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Hersbruck. Am 29. September 1824 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Unterkrumbach eingegliedert. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Kleedorf am 1. April 1971 nach Kirchensittenbach eingemeindet.

Baudenkmäler Haus Nr. 8: Ehemaliges Wohnstallhaus Haus Nr. 11:Scheun Haus Nr. 12: Scheune

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ortsteil von Kirchensittenbach Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Nürnberger Land) Kategorie:Ort im Landkreis Nürnberger Land Kategorie:Gemeindegründung 1808 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Nürnberger Land