Crisis in the Kremlin (deutsch: Krise im Kreml) ist ein Computer-Strategiespiel, das 1991 von Spectrum HoloByte für MS-DOS veröffentlicht wurde. Der Spieler übernimmt die Rolle des Staatschefs der Sowjetunion mit dem Ziel den Staat durch die Zeit der Perestroika zu führen.
Spielprinzip Der Spieler kontrolliert durch ein 2D-Interface die generelle Parteilinie, ebenso kann jährlich das Staatsbudget neu verteilt werden. Das Spiel ist nicht rundenbasiert und der Spieler wird mit zahlreichen Entscheidungen konfrontiert wie dem Kernkraftwerkunfall in Tschernobyl oder dem Afghanistankrieg. Die getroffenen Entscheidungen haben Einfluss auf den weiteren Werdegang des Spiels.
Zu Beginn hat der Spieler die Wahl sich entweder den Reformisten unter Michail Gorbatschow, den Nationalisten unter Boris Jelzin oder einer Fraktion von Hardlinern unter Jegor Ligatschow anzuschließen.
Der Spieler hat folgende Einflussmöglichkeiten: Die Reaktion auf Ereignisse, die Verteilung des Staatshaushalts und der Festsetzung der jeweiligen politischen Praxis in den verschiedenen Politikbereichen der Sowjetunion.Chuck Moss (November 1992). "Spectrum Holobyte's Crisis in the Kremlin". Computer Gaming World. No. 100. S. 54, 56 Es ist theoretisch möglich, die Sowjetunion friedlich aufzulösen oder sie bis über ihren tatsächlichen historischen Zeitrahmen hinaus zu erhalten.
Rezeption
Das Spiel wurde in der zeitgenössischen US-amerikanischen Spielepresse als gut gemacht rezipiert und in eine Linie mit anderen erfolgreichen Politsimulationen wie Balance of Power und Hidden Agenda gestellt. Es wurde unter anderem wegen dem umfangreichen Hintergrundmaterial und der damals fortschrittlichen Graphik gelobt.Chuck Moss (November 1992). "Spectrum Holobyte's Crisis in the Kremlin". Computer Gaming World. No. 100. S. 54, 56
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Computerspiel 1991 Kategorie:DOS-Spiel Kategorie:Echtzeit-Strategiespiel