Wilhelm Meyer-Markau (Pseudonym für Wilhelm Meyer, weitere Pseudonyme: August Fürsicht, V. A. Kram; * 11. Oktober 1853 in Markau/Altmark; † 18. Juni 1910 in Duisburg) war ein deutscher Pädagoge und Schriftsteller.

Leben Wilhelm Meyer-Markau war der Sohn eines Bauern. Nach der Volksschule absolvierte er die Präparandenanstalt und ein Lehrerseminar. Später wirkte er als Volksschullehrer in Duisburg. Neben einer Reihe von pädagogischen, sprach- und literaturwissenschaftlichen Untersuchungen veröffentlichte er auch erzählende Werke.

Werke Der Parzival Wolframs von Eschenbach, Magdeburg 1882 Kehr als Seminardirektor, Leipzig 1885 Das Fremdwort in der deutschen Sprache, Gotha 1887 Das entschleierte Bild des Volksschullehrers, Bielefeld 1892 Kehr, Bielefeld 1892 Schulstaub und Kasernendunst, Bielefeld 1892 (unter dem Namen August Fürsicht) Unsere hochdeutsche Sprache in ihrem Duisburger Alltagsgewande, Duisburg 1893 Sozialdemokratische Jugendschriften, Bonn [u. a.] 1898 Duisburg, die jüngste Großstadt des Deutschen Reiches, Duisburg 1904 (zusammen mit A. Holdschmidt) Vom Religionsunterrichte (in unsern Volksschulen), Minden i.W. 1905 Heimatluft, Duisburg 1907 Und die Dornen gingen mit auf, Duisburg 1908

Herausgeberschaft Was uns eint, Bielefeld 1891 Der Lehrer Leumund, Duisburg a. Rh. 1892 Plattdeutsche Kinderlieder für die Duisburger Jugend, Duisburg 1905 Auslese aus deutschen Dichtern, Duisburg 1908 (herausgegeben zusammen mit H. Giese)

Weblinks

Biografie Meyer-Markaus in dem Werk "Die Novelle" von Martin Maack (1896)

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