mini|Ansicht von Süden Die Allerheiligenkirche ist eine Wallfahrtskirche in der oberbayerischen Gemeinde Warngau und Namensgeberin des gleichnamigen Ortsteils Allerheiligen. Sie liegt circa einen Kilometer südlich von Oberwarngau.

Nach dem Eisenbahnunfall von Warngau am 8. Juni 1975 wurden hier die 41 Todesopfer aufgebahrt.Bilder des Grauens wirken bis heute nach bei merkur-online.de

Bauwerk Die Kirche wurde erstmals 1476 in einer Urkunde des Klosters Tegernsee erwähnt. Bekannt sind zwei Vorgängerbauten im 15. und 16. Jahrhundert. In der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das heutige Bauwerk barockisiert. Die letzte Renovierung wurde von 1983 bis 1989 durchgeführt.

Ausstattung Das Gemälde des Hochaltars wurde von Johann Sebastian Degler bereits für die Vorgängerkirche erschaffen.

In der Kirche sind circa 60 Votivtafeln zu sehen, die die Wallfahrt nach Allerheiligen zeigen. Die älteste stammt aus dem Jahr 1682. Erzbistum München und Freising:

Leonhardiwallfahrt Am vierten Sonntag im Oktober findet jährlich eine Leonhardifahrt der Kutscher und Reiter aus den umliegenden Ortschaften statt. Dieses Brauchtum findet seit dem 23. Oktober 1983 nach über 80-jähriger Unterbrechung wieder statt.

Einzelnachweise

Literatur Anton Bauer: Allerheiligen bei Oberwarngau. Wallfahrts- und Kunstgeschichte. In: Beiträge zur altbayerischen Kirchengeschichte 26 (1971) S. 196–255

Weblinks

Wallfahrtskirche Allerheiligen, Pfarrverband Warngau beim Erzbistum München und Freising

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