Grandvillers (, 1801 noch mit der Schreibweise GrandvillerOrtsname auf cassini.ehess.fr) ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Saint-Dié-des-Vosges (bis 2024 Épinal) und ist Mitglied im Gemeindeverband Communauté de communes Bruyères-Vallons des Vosges. Die Bewohner werden Grandvillois und Grandvilloises genannt.

Geografie Die Gemeinde Grandvillers liegt am westlichen Rand der Vogesen, etwa auf halbem Weg zwischen den Städten Épinal und Saint-Dié-des-Vosges.

Im Gemeindegebiet entspringt die Arentèle, ein Nebenfluss der Mortagne. Die nach Norden abfließenden Bäche im Bereich um Grandvillers kommen aus einem nach Südwesten bis an die Mosel bei Épinal ausgreifenden Vogesen-Ausläufer, der Höhen bis 550 Meter über dem Meer erreicht.

Fast zwei Drittel des 17,46 km² großen Gemeindeareals sind bewaldet, wobei der größte Anteil auf den Forêt de Faitre im Süden fällt.

Nachbargemeinden von Grandvillers sind Pierrepont-sur-l’Arentèle im Norden, Fremifontaine im Nordosten, Brouvelieures im Osten, Bruyères im Südosten, Fays im Süden (Berührungspunkt), Viménil im Südwesten sowie Gugnécourt im Westen.

Geschichte Die heutige Gemeinde entstand aus den Weilern L’Étang l’Abbé, Le Grand Mont und Le Petit Mont, die durch die Straße von Épinal nach Saint-Dié miteinander verbunden waren.

Grandvillers kann auf eine lange Industriegeschichte zurückblicken. Bereits 1821 begann hier an einer Mühle die Papierherstellung. Auch eine Fabrik, die Pappverpackungen herstellte, siedelte sich in der Nähe an, die bis 1987 existierte. 1865 kam eine Ziegelei hinzu, die bis 1974 produzierte, als ein Brand den gesamten Betrieb vernichtete. / (französisch)

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021 Einwohner 645 681 631 619 666 712 700 747 731 Im Jahr 1876 wurde mit 1151 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessGrandvillers auf cassini.ehess und INSEEGrandvillers auf INSEE.

Sehenswürdigkeiten Die Kirche Mariä Geburt (Église de la Nativité-de-Notre-Dame) wurde 1878 in neogotischem Stil anstelle einer älteren, baufälligen Kirche errichtet. Nur der Turm der alten Kirche blieb vorerst erhalten, er wurde 1924 erneuert. (französisch)

Wirtschaft und Infrastruktur In der Gemeinde sind zwölf Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Gewürzpflanzeneanbau, Pferde- und Rinderzucht, Schweinehaltung).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr (französisch)

Durch die Gemeinde Grandvillers führt die Fernstraße D 420 von Épinal nach Saint-Dié-des-Vosges. Der sechs Kilometer von Grandvillers entfernte Bahnhof in Bruyères liegt an der Bahnstrecke Arches–Saint-Dié.

Belege

Weblinks

Kategorie:Ort in Grand Est