Die griechischen Euromünzen sind die in Griechenland in Umlauf gebrachten Euromünzen der gemeinsamen europäischen Währung Euro. Am 1. Januar 2001Glossary eurostat, abgerufen am 20. Oktober 2015. trat Griechenland der Eurozone bei, womit die Einführung des Euros als zukünftiges Zahlungsmittel gültig wurde.
Umlaufmünzen Griechische Euromünzen haben ein unterschiedliches Motiv auf jeder der acht Münzen. Alle wurden entworfen von Georgios Stamatopoulos,Signet von Georgios Stamatopoulos, abgerufen am 22. September 2014 wobei die kleinen Münzen Schiffe darstellen, die mittleren bekannte Griechen und die beiden großen Münzen Beispiele der griechischen Geschichte und Mythologie zeigen. Alle Münzen zeigen die zwölf Sterne der EU und das Prägejahr. Einzigartig ist, dass die Währungsbezeichnung auf den griechischen Münzen in griechischen Buchstaben angegeben wird und anstelle von Cent die Bezeichnung ΛΕΠΤΟ (LEPTO) bzw. der Plural ΛΕΠΤΑ (LEPTA) verwendet wird. Wörtlich übersetzt bedeutet Lepto dünnes Geld.
Die acht Motive der griechischen Euromünzen sind: 1 Cent: Eine attische Triere aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. 2 Cent: Eine Korvette (oder dromon) aus dem frühen 19. Jahrhundert 5 Cent: Ein moderner Tanker, ein Symbol für die griechische Wirtschaft 10 Cent: Rigas Velestinlis, 1757–1798, griechischer Dichter, nach einem Gemälde Peter von Hess’ (1792–1871)Porträt Rigas Velestinlis’ von Peter von Hess (1792–1871), abgerufen am 29. Juli 2014. 20 Cent: Ioannis Kapodistrias, 1776–1831, griechischer Staatsmann, nach einem Gemälde Dionysios Tsokos’ (1820–1862)Ioannis Kapodistrias, Gemälde von Dionysios Tsokos (1814–1862), abgerufen am 29. Juli 2014. 50 Cent: Eleftherios Venizelos, 1864–1936, griechischer Politiker, Darstellung nach einem FotoFoto von Eleftherios Venizelos, abgerufen am 29. Juli 2014. 1 Euro: Rückseite einer athenischen 4-Drachmen-Münze aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.Tetradrachme 454–404 v. Chr. Abgebildet sind der Steinkauz und ein Olivenzweig 2 Euro: Die „Entführung der Europa“ durch Zeus in Gestalt eines Stieres, nach einem römischen Bodenmosaik aus Sparta, 3. Jahrhundert
Griechenland wurde erst sehr spät in die Währungsunion aufgenommen. Da Griechenland in dieser kurzen Zeit die vorgeschriebene Mindestmenge an Münzen nicht prägen konnte, wurde ein Teil der Münzen von anderen Ländern geprägt („Fremdprägung“). Diese Münzen haben in einem der zwölf Sterne einen Länderkennungsbuchstaben eingeprägt: die 1-, 2-, 5-, 10- und 50-Cent-Münzen den Buchstaben F (France) für Frankreich, die 20-Cent-Münze E (España) für Spanien, die 1- und 2-Euro-Münzen die Prägung S (Suomi) für Finnland.Münzzeichen griechischer Umlaufmünzen und deren Positionierung (englisch), abgerufen am 2. März 2013 Nachfolgende Münzen werden in der griechischen Münzprägestätte in Chalandri bei Athen, abgerufen am 20. Oktober 2015 geprägt und tragen als Münzzeichen eine Palmette.
Wie die meisten Euroländer prägt Griechenland bereits seit 2007 seine Euromünzen mit der neu gestalteten Vorderseite (neue Europakarte).
+ Abbildungen der griechischen Euromünzen | Nationale Seite 0,01 € 0,02 € 0,05 € 106px|1 Cent Griechenland 121px|2 Cent Griechenland 137px|5 Cent Griechenland Attische Triere Korvette Moderner Tanker 0,10 € 0,20 € 0,50 € 128px|10 Cent Griechenland 144px|20 Cent Griechenland 157px|50 Cent Griechenland Rigas Velestinlis Ioannis Kapodistrias Eleftherios Venizelos 1,00 € 2,00 € Rand der 2-€-Münze 150px|1 Euro Griechenland 167px|2 Euro Griechenland 200px 4-Drachmen-Münze Steinkauz Die Entführung der Europa „Hellenische Republik“ auf Griechisch
Einklang mit den Gestaltungsrichtlinien Die griechischen Euromünzen entsprechen, durch den fehlenden Hinweis auf das ausgebende Land, nicht vollständig den Gestaltungsrichtlinien der Europäischen Kommission von 2008.Empfehlung der Europäischen Kommission vom 19. Dezember 2008 zu gemeinsamen Leitlinien für die nationalen Seiten und die Ausgabe von für den Umlauf bestimmten Euro-Münzen (PDF; 37 kB) In diesen sind Empfehlungen für die Gestaltung der nationalen Seiten der Kursmünzen festgelegt. Die Länder, deren Münzen den Empfehlungen noch nicht entsprechen, können die notwendigen Anpassungen jederzeit vornehmen; bis spätestens zum 20. Juni 2062 müssen sie diese vollziehen., Artikel 1 g, vom 18. Juni 2012, abgerufen am 28. Februar 2012.
2-Euro-Gedenkmünzen