Das ist ein bilaterales Freihandelsabkommen zwischen der Volksrepublik China und Neuseeland. Das Abkommen wurde im April 2008 unterzeichnet und hat eine Einführungszeit von 12 Jahren bis zur vollen In-Kraft-Setzung im Jahr 2019.

Geschichte Mit dem sich abzeichnenden Beitritt (1973) Großbritanniens zur Europäischen Gemeinschaft (EG) (heute EU) und dem damit drohenden Verlust des wichtigsten Absatzmarktes des Landes, begann in Neuseeland Anfang der 1970er ein Prozess der politischen und wirtschaftlichen Neuorientierung nach Asien hin. Den Beginn machte damals die -Regierung unter Premierminister mit der Aufnahme der Diplomatischen Beziehungen zu China im Dezember 1972.

Im August 1997 schloss Neuseeland sein erstes bilaterales Abkommen mit China ab und war damit seit der Gründung der Welthandelsorganisation (WTO) (engl.: ) im Jahr 1995 das erste westliche Land, welches zu einem Vertrag mit China auf der Basis der WTO-Verträge kam.

Damit war der erste Schritt auf den (vier Erste-Meilensteinen), wie Neuseeland heute gerne die Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen zu China bezeichnet, getan. Des Weiteren reklamiert Neuseeland für sich, mit April 2004 das erste entwickelte Land gewesen zu sein, welches China als bedeutende Marktwirtschaft anerkannt hatte, und im November 2004 ebenso als erster in die Verhandlungen um ein Freihandelsabkommen (FTA) (engl.: ) mit China einzusteigen.

Der vierte Meilenstein sollte dann das selbst gewesen sein, welches am 7. April 2008 von Neuseelands Phil Goff und seinem chinesischen Amtskollegen Chen Deming im Beisein von Neuseelands Premierministerin und Chinas Staatspräsidenten Hú Jǐntāo in der Große Halle des Volkes in Peking unterzeichnet wurde, und am 1. Oktober 2008 durch die Ratifizierung durch das neuseeländische Parlament in Kraft trat.

Vorteil für Neuseeland (Regierungssicht) Am 1. Oktober 2009, dem Jahrestag des Inkrafttretens des Abkommens, hob der , , durch China, als nun drittgrößter Wirtschaftspartner Neuseelands, die Bedeutung des Vertrages für Neuseeland hervor. Ein 23-prozentiges Wachstum im Import-Export hätten ein Volumen von $10 Mrd. NZ$ überschritten und den Export Neuseelands nach China um 60 % ansteigen lassen.

Kritiker des Abkommens Neben der Ablehnung des Abkommens durch die im Parlament vertretenden und der meldeten sich weitere Kritiker zu Wort. Die generellen Befürchtungen, die geäußert wurden, fasste der Sprecher der Organisation (GPJA), in einem Beitrag in der Tageszeitung am 10. April 2008 zusammen. Da schon vor dem Zustandekommen des Abkommens Neuseeland ein Außenhandelsdefizit gegenüber China von 2 Mrd. NZ$ im Jahr 2005 – mit der Tendenz steigend – hatte, und für jede Million Dollar Import aus China etwa 16 Arbeitsplätze verloren gehen würden, vermutete er einen Verlust von 50.000 Arbeitsplätzen durch Chinas Importe. Weiterhin rechnete er einen Verlust von etwa 20.000 Jobs in der Fertigung, mit einer Abwanderung in schlecht bezahlte Dienstleistungsarbeitsplätze vor. Ebenfalls kritisierte er mit dem Abkommen die Kinderarbeit in China zu unterstützen und die Nichteinhaltung von Arbeitsstandards.

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