Die Kaltenbach GmbH & Ko KG ist Konzernmuttergesellschaft einer Unternehmensgruppe im Maschinenbau mit Sitz in Lörrach in Baden-Württemberg. Die Dieter Kaltenbach Verwaltungs GmbH ist deren persönlich haftende Gesellschafterin.
Unternehmen mini|Das Kaltenbach-Firmengebäude in Lörrach Die Kaltenbach-Unternehmensgruppe unterhält drei Produktionsstätten, zehn Verkaufs- und Servicetöchter (im Vereinigten Königreich, Frankreich, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Tschechien, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Russland, China) und hat Vertretungen in über 20 Ländern. 2008 erzielte die Kaltenbach im Konzernabschluss mit 485 Mitarbeitern einen Umsatz von 100,9 Mio. Euro.Dieter Kaltenbach Verwaltungsgesellschaft mbH, Lörrach, Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008, Konzernbilanz zum 31. Dezember 2008 im elektronischen BundesanzeigerKaltenbach: Blechbearbeitungsmaschinen-Spezialist weiht neues Technologiezentrum ein, MaschinenMarkt, 14. Mai 2009 Der Konzern beschäftigte 2009 etwa 520 Mitarbeiter, davon 340 in Lörrach.Kaltenbach baut Personal ab, Badische Zeitung, 12. Februar 2009
Produktionsstätten befinden sich in: Lörrach, Deutschland (30.000 m²): Kreissägen, Bandsägen, Profilträger-Bohrmaschinen, Ausklinkroboter, Stanz-/Scheranlagen, Blechbearbeitungszentren Burnhaupt-le-Haut, Frankreich (7500 m²): Transportsysteme, Messsysteme Hengelo, Niederlande (10.000 m²): Strahl- und Konservierungsanlagen
Geschichte mini|Dieter Kaltenbach (1987) Julius Kaltenbach gründete 1887 ein Unternehmen, das zunächst Werkzeugmaschinen, ab 1920 auch landwirtschaftliche Maschinen herstellte. Im Jahr 1926 wurde mit der Übergabe des Betriebs an die Söhne das Unternehmen in die Hans Kaltenbach Maschinenfabrik (ein Vorgänger des heutigen Unternehmens) und Julius Kaltenbach (d. Jüngere) Landmaschinenfabrik aufgeteilt. 12px Eigenbeleg
Seit 1994 stellt Kaltenbach auch Bandsägemaschinen für Stahl her. Im selben Jahr übernahm Kaltenbach die Firma Gustav Wagner und führte im Folgejahr Blechbearbeitungszentren in den Markt ein, 1997 Stanz- bzw. Scheranlagen für Flach- und Winkelstahl. Eine Eigenentwicklung sind die seit 2001 produzierten Profilbearbeitungsroboter. 2002 kam durch Übernahme der Firma APS im niederländischen Wateringen bei Den Haag eine weitere Produktionsstätte hinzu, die noch im selben Jahr erweitert wurde. Im Jahr 2007 wurden die Produktionsstätten in Lörrach und Burnhaupt erweitert. Ein Jahr später gründete Kaltenbach eine Tochtergesellschaft für den Nahost-Vertrieb in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Ein weiteres Jahr darauf erwarb die Kaltenbach-Gruppe Teile der niederländischen Maschinenfabrik Gietart in Hengelo und schuf die neuen Produktbereiche Strahlen und Konservieren. In den Jahren 2013 und 2015 folgten die Gründungen der Tochtergesellschaften in Russland und China.
Literatur Markus Moehring, Valentin Kaltenbach (Hrsg.): Kaltenbach. Aus Lörrach in die Welt. Lörracher Hefte, Band 15, Waldemar Lutz, Lörrach 2012, ISBN 978-3-922107-94-1. (Digitalisat)
Weblinks
Website der Kaltenbach-Gruppe
Einzelnachweise
Kategorie:Maschinenbauunternehmen Kategorie:Unternehmen (Lörrach) Kategorie:Werkzeugmaschinenhersteller Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Landkreis Lörrach) Kategorie:Unternehmensgründung 1887