mini|hochkant|St. Ludger St. Ludger ist eine katholische Kirche im Düsseldorfer Stadtteil Bilk. Sie befindet sich am Merowingerplatz. Sie war von 2008 bis 2022 auch die Kirche der Katholischen Hochschulgemeinde. Seit 2011 gehört die Kirche zur Pfarrei St. Bonifatius, die dort ihr Pastoralbüro hat.
Geschichte Das Rektorat wurde 1960 errichtet. Im Jahr 1961 wurde dann der Kölner Architekt Erwin Schiffer (1927–2001) beauftragt, eine Kirche zu erbauen. Der Bau erfolgte in den Jahren 1963 bis 1964. Am 20. Dezember 1964 wurde St. Ludger schließlich geweiht. Im Jahr darauf wurde das Pfarrheim fertiggestellt, 1974 die Rektoratsgemeinde zur Pfarrei erhoben. In den Jahren 1978 bis 1980 fand dann bereits eine umfangreiche Sanierung statt. 2008 wurde die Kirche für die Bedürfnisse der Hochschulgemeinde umgebaut.Manfred Becker-Huberti (Hrsg.): Düsseldorfer Kirchen. Die katholischen Kirchen im Stadtdekanat Düsseldorf. J.P. Bachem Verlag, Köln 2009, ISBN 978-3-7616-2219-3, S. 74/75
Architektur mini|alternativtext=Kirchenraum von St. Ludger in Düsseldorf-Bilk|Kirchenraum von St. Ludger in Düsseldorf-BilkSt. Ludger ist weitgehend aus Sichtbeton gebaut. Die Kirche ist durch das Seitenschiff geprägt, das aus einer quaderförmigen Halle besteht. Die Fensteröffnungen des Kirchenschiffs gehen vom Boden bis zur Decke und ziehen sich die komplette Längsseite des Kirchenschiffs entlang. Besonders auffällig sind die lamellenartigen Fensterstrukturen aus Beton, sogenannte Brise-Soleil-Elemente, wie sie von Le Corbusier als Sonnenschutz entwickelt wurden. Der Turm steht frei. Er hat einen quadratischen Grundriss und besteht aus Sichtbeton. Die Geläutöffnungen sind asymmetrisch angeordnet.
Orgel mini|alternativtext=St. Ludger Bilk Orgel|Orgel Die Orgel wurde 1971 von der Firma Gebr. Oberlinger, Windersheim errichtet. Das Schleifladeninstrument hat 33 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch.
Die Disposition lautet: I Rückpositiv C–g31. Holzgedackt 8′2. Koppelflöte 4′3. Prinzipal 2′4. Sifflöte ′5. Scharff IV6. Vox humana 8′ TremulantII Hauptwerk C–g37. Gedacktpommer 16′8. Principal 8′9. Rohrflöte 8′10. Oktave 4′11. Kleingedackt 4′12. Schwegel 2′13. Mixtur IV–VI ′14. Klingende Zimbel IV15. Trompete 8′III Schwellwerk C–g316. Hohlpfeife 8′17. Salicional 8′18. Holzprinzipal 4′19. Nasat ′20. Waldflöte 2′21. Terz ′22. Oktävlein 1′23. Scharff V 8′24. Holzdulzian 16′25. Oboe 8′Pedal C–f126. Prinzipalbass 16′27. Subbass 16′28. Oktavbass 8′29. Gedacktbass 8′30. Gemshorn 4′31. Rauschpfeife VI32. Posaune 16′33. Schalmey 4′
Koppeln: I/II, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P Spielhilfen: 3 freie Kombinationen, 1 Pedalkombination, 5 Setzerkombinationen
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Einzelnachweise
Ludger Ludger Kategorie:Ludgerikirche Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren Ludger Ludger Kategorie:Kirchengebäude der Moderne Kategorie:Disposition einer Orgel