«wùy ù ay» Highland Games280px|«wùy ù ay» Highland Games Schweizer Meisterschaften 2009Land OrtSt. Ursen FRName 10. «wùy ù ay» Highland Games Schweizer MeisterschaftenDatum24. – 26. August 2012Homepagewww.highlandgames.ch
Die «wùy ù ay» Highland Games Schweizer Meisterschaften sind eine traditionelle Veranstaltung mit sportlichen und musikalischen Wettkämpfen, die ihren Ursprung in Schottland haben. Neben den Sport-Disziplinen «Heavy Events», Steinstossen (Putting the stone), Gewichthochwurf (Throwing the weight over the bar), Gewichtweitwurf (Throwing the weight for distance) und Baumstammwerfen (Tossing the caber) werden die in der Schweiz einzigartigen Piping und Drumming Competitions durchgeführt.
Geschichte miniatur|280px|Massed Pipe Band 2009 Die «wùy ù ay» Highland Games Schweizer Meisterschaften sind eine seit 2003 jährlich stattfindende Veranstaltung in St. Ursen, einer kleinen Gemeinde in den Freiburger Voralpen. Was als kleiner Anlass mit 1'500 Besuchern begann, hat sich mittlerweile zu einer nationalen Veranstaltung mit über 18'000 Besuchern gewandelt.
Nachdem sich im ersten Jahr 17 kräftige Sportler in den «Heavy Events» gemessen haben, versuchen sich mittlerweile bis zu 60 Athleten an den Gewichten. Zusätzlich wurde im Jahr 2006 zum ersten Mal eine Schweizer Meisterin im Sportwettkampf gekürt. Viele der erfolgreichen Teilnehmer und Gewinner der «Heavy Events» sind bekannte Steinstösser (Markus Maire, Daniel Bächler, Peter Michel, Roland Stählin und andere).
Neben dem sportlichen Programm wurden die Hochlandspiele im 2004 mit den in der Schweiz einmaligen Pipe Band und Solo Competitions ergänzt. Mittlerweile nehmen mehr als die Hälfte der Schweizer Pipe Bands an den Swiss Pipe Band Championships teil.
Heavy Events Steinstossen miniatur|200px|Steinstossen 2009 – Peter Michel Den Auftakt der sportlichen Wettkämpfe an den Highland Games bildet das Steinstossen. Der 15,9 kg (Damen 7,5 kg) schwere Brocken ist mit einer Hand und bis zur Abgabe am Hals anliegend so weit wie möglich zu stossen. Der Anlauf beträgt maximal 2,3 m, wobei der Abwurfbalken nicht übertreten werden darf. Den Athleten stehen drei Versuche zur Verfügung, wobei der weiteste Stoss gewertet wird. Die Beste je an den Highland Games Swiss Championships gestossene Weite, die nicht als Schweizer Rekord gezählt wird, erzielte der deutsche Athlet Andreas Deuschle im 2012 mit 9,67 m.
+Schweizer Rekorde im Steinstossen Jahr Weite Name 2012 8,38 m Daniel Stämpfli (BE) 2008 6,30 m Irène Stritt-Lustenberger (FR)
Gewichthochwurf miniatur|200px|Gewichthochwurf 2009 – Anthony Lordi Der Gewichthochwurf ist die kraftraubendste Disziplin. Das 25,4 kg schwere Gewicht (Damen 12,7 kg) muss mit einem Arm so hoch wie möglich über eine vorgegebene Höhe geworfen werden. Bleibt der Sportler nach drei Versuchen erfolglos, scheidet er aus dem Wettkampf aus. Den Platzrekord aus dem Jahr 2012 hält der deutsche Athlet Andreas Deuschle mit einer Höhe von 4,40 m.
+Schweizer Rekorde im Gewichthochwurf Jahr Höhe Name 2012 4,30 m Gery Rubin (BE) 2007 3,90 m Irène Stritt-Lustenberger (FR)
Gewichtweitwurf miniatur|140px|Gewichtweitwurf 2009 – Anthony Lordi Bei diesem Wettbewerb wird ein Stein von 25,4 kg (Damen 12,7 kg) durch eine kurze Kette mit einem Haltering verbunden. Das Gewicht wird, vergleichbar mit dem Diskuswerfen, mit 1 bis 2 Körperdrehungen aus einem Wurfbereich (2,5 m × 1,5 m) herausgeschleudert. Von den drei Versuchen zählt für die Wertung der weiteste.
+Schweizer Rekorde im Gewichtweitwurf Jahr Weite Name 2012 10,54 m Daniel Stämpfli (BE) 2012 7,46 m Irène Stritt-Lustenberger (FR) und Heidi Vonbank (ZH)
Baumstammwerfen miniatur|140px|Baumstammwerfen 2009 – Daniel Schmocker Das Baumstammwerfen ist die Königsdisziplin der Highland Games. Schweizer Meisterin und Schweizer Meister kann nur werden, wer es schafft, den ca. fünf Meter langen und ca. 42 Kilogramm schweren Baumstamm (3,5 m und 20 kg bei den Frauen) regelkonform zu überschlagen. Das Ziel ist nicht, den Baumstamm so weit oder so hoch wie möglich zu werfen, sondern ihn zu überschlagen, so dass er in einer geraden Linie zur Abwurfposition (12-Uhr-Position) zu liegen kommt. Entsprechend den enormen Anstrengungen sind bei dieser Disziplin die meisten Punkte zu gewinnen.
+Perfekte Würfe im Baumstammwerfen Jahr Name 2009 Ivo Hayoz (FR) 2008 - 2007 - 2006 Christoph Stritt (FR) 2005 Ivo Hayoz (FR) 2004 Daniel Bächler (FR) 2003 -
Pipe Band Competition miniatur|280px|Pipe Band Competition 2009 – The Pipes and Drums of the Lucerne Caledonians Bei diesem Wettbewerb treten Dudelsackformationen gegeneinander an. Eine Pipe Band besteht aus mindestens 6 Pfeifern, 2 Snaretrommlern und einem Paukisten. Gespielt werden im «Pflichtprogramm» vier 2/4 MAP Marches. Die Spieler marschieren gemeinsam, mit nach unten gerichteten Instrumenten, an die Startlinie. Sie müssen schottische Tracht tragen und folgen den Anweisungen ihres Pipe Majors: «Attention, get ready, ready, by the right, quick march». Mit dem ersten Streich der Trommelwirbel beginnt die Bewertung der musikalischen Vorführung. Orientieren können sich die Formationen an einem aufgezeichneten Kreis mit einem Durchmesser von 7 Metern. Er befindet sich 14 Meter von der Startlinie entfernt. Die schottischen Kampfrichter bewerten die Darbietungen nach folgenden Kriterien: «Intro, Sound, Musical Performance, Integration und Ensemble». Sowohl die Einzeldarbietungen wie auch die Gruppenwettkämpfe stehen unter Aufsicht der Pipe Band Association of Switzerland und werden von akkreditierten Adjudicators der Royal Scottish Pipe Band Association bewertet.
Solo Piping Competition miniatur|280px|Solo Piping 2009 – Stefan Marro Das Solopiping wird in vier Stärkeklassen eingeteilt: Beginners, Intermediate, Advanced und Former Winners. Innerhalb der Stärkeklasse ist es erlaubt, in beiden Kategorien teilzunehmen. Wer in einer Stärkeklasse, National oder International, schon einen 1. Platz erreicht hat, muss im Folgejahr in eine höhere Klasse aufsteigen. In der Klasse Former Winners darf nur teilnehmen, wer in der Klasse Advanced schon einen 1. Platz erreicht hat.
Beginners Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. Slow Air – Es darf ein Stück nach Wahl gespielt werden, das zwischen 1½ und 2½ Minuten dauert. March – Vier Teile March. Keine 6/8 or 2/4 Competition Type Marches. (2/4 MAP Marches sind erlaubt)
Intermediate Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. 6/8 March – Vier Teile 6/8 March (quick time) Slow Air/Jig – Zwei Teile Slow Air und vier Teile Jig
Advanced Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. 2/4 Competition Type March – Vier Teile Competition Type March Hornpipe/Jig – Vier Teile Hornpipe und vier Teile Jig
Former Winners Teilnehmer hat in der Klasse Advanced schon gewonnen. March/Strathspey – Vier Teile Competition Type March und vier Teile Strathspey Hornpipe/Jig – Vier Teile Hornpipe und vier Teile Jig
Solo Snare Drumming Snare Drummer dürfen nur von einem Piper begleitet werden.
Intermediate Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. Intermediate – Vier Teile im Quick March Tempo
Advanced Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. Advanced – Vier Teile Hornpipe und vier Teile Jig
Former Winners Teilnehmer hat in der Klasse Advanced schon gewonnen. Former Winners – Vier Teile Competition Type March und vier Teile Strathspey
Solo Tenor Drumming miniatur|280px|Tenor Drumming 2009 – Lukas Aebi Tenor Drummer dürfen nur von je einem Piper und einem Snare Drummer begleitet werden.
Intermediate Teilnehmer hat in dieser Klasse noch nie gewonnen und noch nie in einer höheren Klasse teilgenommen. Intermediate – Vier Teile im Quick March Tempo.
Advanced Advanced – Vier Teile Hornpipe und vier Teile Jig.
Siegerlisten Heavy Events – Männer Jahr 1. Rang 2. Rang 3. Rang 2012 Andreas Deuschle (D) Daniel Stämpfli (BE), Schweizer Meister Gery Rubin (BE) 2011 Andreas Deuschle (D) Alf Grasnick (D) Daniel Schmocker (BE), Schweizer Meister 2010 Gery Rubin (BE), Schweizer Meister Peter Michel (BE) Samuel Weibel (BE) 2009 Christoph Stritt (FR), Schweizer Meister Gery Rubin (BE) Peter Michel (BE) 2008 Christoph Stritt (FR), Schweizer Meister Anthony Lordi (GE) Daniel Schmocker (BE) 2007 Peter Michel (BE), Schweizer Meister Christoph Stritt (FR) Daniel Schmocker (BE) 2006 Markus Maire (FR), Schweizer Meister Peter Michel (BE) Christoph Stritt (FR) 2005 Peter Michel (BE), Schweizer Meister Markus Maire (FR) Daniel Bächler (FR) 2004 Daniel Bächler (FR), Schweizer Meister Ivo Hayoz (FR) Alexander Rippl (BE) 2003 Daniel Bächler (FR), Schweizer Meister Ivo Hayoz (FR) Beni Kilchör (FR)
Heavy Events – Frauen Jahr Schweizer Meisterin 2. Rang 3. Rang 2012 Irène Stritt-Lustenberger (FR) Michelle Gehrig (BE) Heidi Vonbank(ZH) 2011 Irène Stritt-Lustenberger (FR) Marion Neuhaus (FR) Stefanie Altenburger (ZH) 2010 Irène Stritt-Lustenberger (FR) Huser Beatrice (LU) Huser Heidi (LU) 2009 kein Wettkampf 2008 Irène Stritt-Lustenberger (FR) Beatrix Schafer (FR) Barbara Bapst (FR) 2007 Irène Stritt-Lustenberger (FR) Irène Baeriswyl (FR) Tamara Weibel (BE) 2006 Franziska Hayoz (FR) Nancy Wagner (BE) Silvia Poppiti (FR) 2005 Nancy Wagner (BE)
Pipe Band Swiss Championships Jahr Schweizer Meister 2. Rang 3. Rang Best Drumcorps 2012 The Pipes and Drums Basel Swiss Midland Pipe Band United Maniacs Scottish P&D Pipes and Drums of Basel 2011 The Pipes and Drums Basel Swiss Midland Pipe Band United Maniacs Scottish P&D Pipes and Drums of Basel 2010 The Pipes and Drums of Zurich Swiss Midland Pipe Band City of Basel Caledonia Pipe Band Swiss Midland Pipe Band 2009 Swiss Midland Pipe Band City of Basel Caledonia Pipe Band Traditional Pipe Band of Lausanne Swiss Midland Pipe Band 2008 City of Basel Caledonia Pipe Band Swiss Midland Pipe Band Traditional Pipe Band of Lausanne City of Basel Caledonia Pipe Band 2007 The Pipes and Drums of Zurich City of Basel Caledonia Pipe Band Swiss Midland Pipe Band The Pipes and Drums of Zurich 2006 The Pipes and Drums of Zurich City of Basel Caledonia Pipe Band Swiss Midland Pipe Band The Pipes and Drums of Zurich 2005 City of Basel Caledonia Pipe Band The Pipes and Drums of Zurich Swiss Midland Pipe Band City of Basel Caledonia Pipe Band 2004 Swiss Midland Pipe Band City of Basel Caledonia Pipe Band The Pipes and Drums of Zurich City of Basel Caledonia Pipe Band
Weblinks Offizielle Seite der «wùy ù ay» Highland Games Schweizer Meisterschaften (http://www.highlandgames.ch) Highland Games Association of Switzerland Pipe Band Association of Switzerland Scottish Highland Games Association The Royal Scottish Pipe Band Association
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