Scream ist das elfte Studioalbum des Musikers Ozzy Osbourne. Es wurde am 21. Juni 2010 veröffentlicht.

Entstehung Osbourne nahm Scream, nachdem er auf dem vorigen Album mit Zakk Wylde zusammengearbeitet hatte, zusammen mit Gus G. (Firewind, Ex-Dream Evil) auf.Michael Edele: Für Balladen hat der Ozzman kein Händchen mehr (Abgerufen am 21. Juni 2010) Osbourne komponierte und textete gemeinsam mit Produzent Kevin Churko, der auch das Schlagzeug und die Rhythmusgitarre spielte, der Rest der Band fügte dann weitere Teile hinzu.Jan Jaedike: Auferstanden aus Ruinen. In: Rock Hard, Nr. 278, Juli 2010, S. 26–28. Es wurde eineinhalb Jahre am Album gearbeitet, was Osbourne im Nachhinein als „zu lang“ bezeichnete. Zwischendurch habe er sich allerdings immer wieder Pausen gegönnt.

Osbourne plante eine 18-monatige Tour zur Promotion des Albums.Blabbermouth.net: (Abgerufen am 24. Juni 2010)

Stil und Inhalt Der Gesang auf dem Album ist streckenweise sehr anspruchsvoll ausgefallen, auch die übrigen Instrumente sind auf hohem Niveau gespielt:

Im Stück Diggin’ Me Down spricht Osbourne Jesus direkt an, wann er zurückkäme und fragt sich, was passieren muss, damit dies geschehe. Osbourne sagte in einem Interview, er habe „die Bibel gelesen, aber keinen Sinn darin gefunden.“ Das Kreuz, das er bereits sehr lange trägt, sei als Symbol etwas „sehr Bedeutendes“, habe aber für ihn weder mit Christus noch dem Antichristen zu tun. Das letzte Lied I Love You All ist eine Danksagung an seine Fans.Mario Tarradell: (Abgerufen am 21. Juni 2010)

Titelliste Let It Die (Osbourne, Churko, Adam Wakeman) – 6:05 Let Me Hear You Scream – 3:25 Soul Sucker – 4:34 Life Won't Wait – 5:06 Diggin’ Me Down (Osbourne, Churko, Wakeman) – 6:03 Crucify (Osbourne, Kevin Churko, Kane Churko) – 3:29 Fearless (Osbourne, Churko, Wakeman) – 3:41 Time – 5:31 I Want It More – 5:36 Latimer’s Mercy – 4:27 I Love You All – 1:04 One More Time (nur bei Vorbestellung im iTunes Store) Jump the Moon (Bonustrack)

Rezeption Das Album stellt nach Meinung einiger Kommentatoren eine „Sammlung 30 Jahre alter Heavy-Metal-Klischees“ dar.Talia Soghomonian: Laut.de bezeichnete den Gesang als studiotechnisch stark bearbeitet und live nicht umsetzbar, das Album sei „durchwachsen“. Es wurde kein Sinn im Wechsel der beiden Gitarristen gesehen. Planetrock.com findet dagegen, das Album sei „eines der härtesten und befriedigendsten Alben von Ozzy in mehr als einem Jahrzehnt“.PlanetRock.com: Ozzy Makes You Want To Scream, abgerufen am 8. Oktober 2016. Auch Die Welt lobte das Album, nannte es „irre“ und vergab die Höchstwertung von fünf Sternen.www.welt.de: Michael Pilz: Ozzy Osbournes Version von Schreien, abgerufen am 24. Juni 2010. Vampster.com schrieb: „Scream kann natürlich Klassiker wie Blizzard of Ozz, Bark at the Moon, No More Tears oder vielleicht noch Ozzmosis nicht verdrängen, lässt aber die schwächeren Alben der letzten Jahre etwas vergessen.“Vampster.com: Rezension Scream, abgerufen am 24. Juni 2010.

Kommerzieller Erfolg Chartplatzierungen

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ozzy-Osbourne-Album Kategorie:Album (Heavy Metal) Kategorie:Album 2010