mini|Botschaftsgebäude von Liechtenstein und Chile in der Anton-Wilhelm-Amo-Straße 42
Die liechtensteinische Botschaft in Berlin ist die diplomatische Vertretung des Fürstentums Liechtenstein in der Bundesrepublik Deutschland. Sie befindet sich in der Anton-Wilhelm-Amo-Straße 42 im Ortsteil Mitte des gleichnamigen Bezirks.
Botschafterin ist seit dem 29. August 2017 Isabel Frommelt-Gottschald.
Der Botschaft Liechtensteins in Berlin unterstehen Honorarkonsulate in Frankfurt am Main, Hamburg und München.
Geschichte Am 6. Mai 1952 nahmen Liechtenstein und die Bundesrepublik Deutschland diplomatische Beziehungen auf. Seit dem Jahr 2000 vertrat ein nicht-residierender Botschafter das Fürstentum Liechtenstein in Deutschland. Diese Aufgabe übernahm zunächst der Leiter des Amts für Auswärtige Angelegenheiten Roland Marxer. 2002 wurde Josef Wolf als erster residierender Botschafter von der Regierung des Fürstentums Liechtenstein nach Berlin entsandt.
Seit dem 28. Juni 1973 gab es diplomatische Beziehungen zwischen Liechtenstein und der DDR.Diplomatische Beziehungen DDR-Liechtenstein. In: Neues Deutschland, 29. Juni 1973, S. 2; online. Sie bestanden bis zur deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990. Die Interessen Liechtensteins wurden durch den Botschafter der Schweiz in Ost-Berlin vertreten.
Gebäude Das Geschäftshaus in der Berliner Anton-Wilhelm-Amo-Straße 42 entstand um 1900. Zwischen 1996 und 1998 wurde das Gebäude, dessen historische Front in Teilen erhalten ist, zu einem modernen Bürohauskomplex umgestaltet. Im Januar 2003 bezog die Botschaft Liechtensteins hier ihre Räumlichkeiten. Das Gebäude beherbergt auch die Botschaft Chiles. Die Botschaft Perus hatte hier ebenfalls zeitweise ihren Sitz.
Botschafter 10. Dezember 2002: Josef Wolf 23. März 2007: Stefan von und zu Liechtenstein 29. August 2017: Isabel Frommelt-Gottschald
Weblinks
Website der Botschaft
Einzelnachweise
Kategorie:Botschaft in Berlin Berlin Kategorie:Berlin-Mitte Kategorie:Deutsch-liechtensteinische Beziehungen Kategorie:Behördengründung 2002