Das Dekanat Brixen im Thale ist ein Dekanat der römisch-katholischen Erzdiözese Salzburg, im Tiroler Diözesangebiet.
Liste der Pfarren mit Kirchengebäuden, Kapellen, und Seelsorgestellen
Ort Pfarrverband Seit Katholiken Patrozinium Kirchen, Seelsorgestellen Bild Brixen im ThaleDas Pfarrgebiet deckt sich mit der politischen Gemeinde. Die beiden von Brixen betreuten Wallfahrtskirchen Hohe Salve auf nachbargemeindlichem Grund: Hohe Salve in Westendorf, Kirche Harlaßanger in Kirchberg. 1 8. Jh. (Urpfarre, sakrale Reste 3. Jh.) 2200 Hll. Mariä Himmelfahrt und Martin (15. August / 11. November) Pfarrkirche Brixen im Thale Kapelle:Franz Caramelle: Kirchenführer „Brixen im Thale“, zitiert in Historisches. brixen.tirol.gv.at > Kirche und Religion. Ahornaukapelle, Grabnerkapelle, Wallfahrtskapelle am Harlaßanger (Mariä Heimsuchung), Häuslkapelle, Salvenkirchl (Hl. Johannes d. T.), Jagerkapelle Lauterbach, Jaggeikapelle, Jordankapelle am Salvenberg, Obingerkapelle, Samerkapelle, Straifkapelle, Weidachkapelle 150x90px Hopfgarten im BrixentalPfarrgebiet Hopfgarten ohne innerem Grafenweg bei Pf. Niederau, und Pf. Kelchsau. 2 1858 (Ki. gen. 1355, eig. Pfarrstelle ab 1400, Vikariat 1669) 3550 Hll. Jakobus d. Ä. und Leonhard (25. Juli / 6. November) Pfarrkirche Hopfgarten im BrixentalKapelle: Elsbethenkapelle Hopfgarten, Kreuzkapelle Penningdörfl, Praderkapelle 150x90px Itter 2 1891 (1761 Vikariat v. Kirchbichl, Burg gen. 1241) 1000 Hl. Josef (19. März) Pfarrkirche ItterKapelle: Antoniuskapelle Oberlaiming, Schlosskapelle Itter 150x90px Kelchsau (Gem. Hopfgarten) 2 1891 (Pfk. erb. 1849/50, 1. Ki. gen. 1355 als Filiale) 600 Hl. Rupert (27. März, Übertr. d.Geb. 24. September) Pfarrkirche KelchsauKapelle: Mariahilfkapelle Kelchsau, Markkirchl am Salzachjoch 150x90px Kirchberg in Tirol 1 1891 (gen. 1333, 1. Ki. 8./9. Jh.?)Wie der Ortsname Kirchberg vermuten lässt, Chirchberg ist 902 erwähnt (für Sperten), 1333 urkundlich. Patrozinium St. Michael bis 1426. 3650 Hl. Ulrich v.A. (4. Juli) Pfarrkirche Kirchberg in TirolKirche: Expositurkirche AschauKapelle: Boar-Kapelle Sporerberg, Wallfahrtskapelle am Kirchanger (U.L.F u. Hl. Anna), Schwedenkapelle in Klausen 150x90px Westendorf 1 1891 (1. Ki. gen. 1320) 3050 Hl. Nikolaus (6. Dezember) Pfarrkirche WestendorfKapelle: Ahornau-Kapelle, Jordankapelle am Salvenberg, Josefskapelle am Friedhof, Lourdeskapelle 150x90px
Dekanat Brixen im Thale Das Dekanat umfasst sechs Pfarren im Brixental, einem Seitental des Inntals bei Wörgl.
Geschichte Die Urpfarre des Brixentales, Brixen im Thale, wurde schon im 8. Jahrhundert,genannt im Indiculus Arnonis. vielleicht schon im 7. Jahrhundert errichtet, und ist eine der ältesten Mutterpfarren Tirols. Das Pfarrgebiet umfasste anfangs Brixen, Westendorf, Hopfgarten, Kirchberg und Aschau. Ab 1216 unterstand die Pfarre dem Bistum Chiemsee, dann dem Bistum Salzburg, und ab 1280 dem Bistum Regensburg. Erst Ende des 18. Jahrhunderts kam das Brixental auch kirchlich an Salzburg, 1816 wurde die vollständige organisatorische Vereinigung des Brixentales beschlossen.
Die Pfarre Hopfgarten, wo schon um 1400 zwei eigene Priester ansässig waren und das ab 1669 Vikariat war, wurde 1858 zur Pfarre erhoben. 1891 wurden vier weitere Pfarren geschaffen, und Brixen als Dekanat. Als 1964 die Diözese Innsbruck errichtet wurde, blieb das Brixental mit dem gesamten östlichen Nordtirol bei Salzburg.
Mit Dekret vom 8. Dezember 2008, Rechtswirksamkeit vom 1. Jänner 2009, wurden Pfarrverbände eingerichtet, sodass im Brixental nur mehr zwei Pfarrer tätig sind.
Organisation Die Pfarren bilden drei Pfarrverbände: Brixen im Thale – Kirchberg in Tirol – Westendorf (östliches Brixental mit südlichen Nebentälern) Hopfgarten – Itter – Kelchsau (westliches Brixental mit Nebental)
Dechanten
1983–2013 Gustav Leitner seit 2013 Sebastian Kitzbichler, Pfarrer von Hopfgarten im Brixental 26. Juli 2013. seit 2019 Michael Anrain, Pfarrer von Brixen im Thale
Siehe auch Liste der Dekanate der Erzdiözese Salzburg
Einzelnachweise
! Brixen Thale