Als Gaumenbogen (Arcus palatini) werden zwei arkadenförmige Schleimhautfalten bezeichnet, die vom Gaumensegel (Velum palatinum) ausgehen. Die Gaumenbögen sind wesentlich an dem Würgreflex beteiligt.
mini|Hinterer (1) und vorderer (2) Gaumenbogen Der hintere Gaumenbogen (1) erstreckt sich vom Gaumensegel zum Rachen (Pharynx) und heißt auch Arcus palatopharyngeus. Der vordere Gaumenbogen (2) verläuft vom Gaumensegel seitlich zur Wurzel der Zunge (Glossa) und heißt auch Arcus palatoglossus und bildet die GrenzeDetlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden. Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 27 (Das Cavum oris proprium). zur Mundhöhle.
In der Nische, einer dreieckigen Bucht, zwischen hinterem und vorderem Gaumenbogen liegt jederseits eine Gaumenmandel (Tonsilla palatina).Detlef Kießling, Sabine Stannat: Anatomie am Lebenden. Verlag Jungjohann, Heidelberg 1981, ISBN 3-88454-104-8, S. 27. Nach Gaumenbogenverletzung kann es zu einem offenen Näseln kommen.
Einzelnachweise
Kategorie:Verdauungsapparat