Heßbach war eine Gemeinde im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern) und ist eine Gemarkung.
Gemarkung Die Gemarkung Heßbach hat eine Fläche von 5,108 km². Sie ist in 647 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 7894,91 m² haben. In ihr liegen die Gemeindeteile Oberheßbach und Unterheßbach.
Geschichte Am 13. September 1827 wurde die Bildung der Ruralgemeinde Heßbach genehmigt, zu der Oberheßbach und Unterheßbach gehörten.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 948. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Ansbach zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ansbach (1919 in Finanzamt Ansbach umbenannt). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit unterstanden zwei Anwesen in Oberheßbach von 1822 bis 1836 dem Patrimonialgericht FrohnhofM. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 971 und 995. und fünf Anwesen in Unterheßbach von 1820 bis 1848 dem Patrimonialgericht Rügland.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 972 und 995.
Ab 1862 gehörte Heßbach zum Bezirksamt Ansbach (1939 in Landkreis Ansbach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Ansbach, von 1870 bis 1879 war das Stadt- und Landgericht Ansbach zuständig, ab 1880 bis zur Auflösung der Gemeinde das Amtsgericht Ansbach.M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 995. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 5,104 km². Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 nach Lehrberg eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 177 182 174 159 170 175 172 199 186 163 167 155 160 167 150 136 146 134 230 207 183 142 133HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser, von 1871 bis 1961 als Wohngebäude. 31 34 38 37 33 35 31 30 Quelle
Bodendenkmäler In der Gemarkung Heßbach gibt es zwei Bodendenkmäler.
Literatur
Weblink
Fußnoten
Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Ansbach) Kategorie:Lehrberg Kategorie:Gemeindegründung 1827 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Ansbach