miniatur|Brüsseler Waffel mit Obst miniatur|Lütticher Waffeln Belgische Waffeln (, ) sind in Belgien eine bekannte Spezialität. Die dicken Waffeln mit tiefem Muster werden mit unterschiedlichen Zutaten serviert.

Man unterscheidet zwischen Brüsseler Waffeln und Lütticher Waffeln. Brüsseler Waffeln bestehen aus einem weichen Rührteig, während die Lütticher Waffeln aus Hefeteig als dick, zuckersüß und buttertriefend beschrieben werden können. Bei den Lütticher Waffeln wird Perlzucker in den Teig gegeben. Beide Waffeltypen werden meist warm verzehrt.

Beilagen der belgischen Waffel sind typischerweise Erdbeeren, Bananen, Schlagsahne oder heiße Schokolade. Häufig werden auch Butter oder Sirup darübergegeben.

Waffeln im Allgemeinen gibt es seit dem Mittelalter, wo sie eine religiöse Funktion hatten. Die Lütticher Waffeln gehen auf das 18. Jahrhundert zurück. Nach einer Geschichte stammt ihr Name von einem Lütticher Prinzen. Dieser Prinz beauftragte einen Koch, einen Kuchen zuzubereiten. Der Koch mischte Zucker in den Teig und schnitt ihn in gleich große Stücke. Der Vanillegeruch, der beim Backen entstand, lockte den Prinzen in die Küche. Die entstandenen Waffeln wurden sein Lieblingsgericht.

Die Brüsseler Waffeln entstanden erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts.

Literatur Susannah Blake: Easy breakfast & brunch – simple recipes for morning treats, ISBN 978-1845974855

Weblinks Belgische Waffeln: Brüsseler oder Lütticher Waffeln?, Mitteilung auf den Seiten von metro.de vom 9. August 2017 Die Entstehung und Geschichte der Belgischen Waffeln, Porträt auf den Seiten von crepesshop.de vom 27. Februar 2018

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