mini|hochkant|Gisela von Bruchhausen, 2002 mini|Das Fenster im Freien, Heidelberg Gisela von Bruchhausen (* 1940 in Berlin; † 22. Dezember 2025 ebendaHomepage Gisela von Bruchhausen, abgerufen am 25. Dezember 2025) war eine Bildende Künstlerin.
Biografie Gisela von Buchhausen studierte von 1978 bis 1984 Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin bei Phillip King, David Evison und Robert Kudielka. 1982 war sie Gründungsmitglied der Gruppe ODIOUS (u. a. mit Klaus Duschat, Klaus H. Hartmann, Hartmut Stielow, David Lee Thompson, und Gustav Reinhardt). Über Jahre hinweg führte die Gruppe ein gemeinsames Atelier. Die Mitglieder stellten gemeinsam oder einzeln aus. 1984 wurde sie Meisterschülerin bei David Evison. 1987 war sie Assistentin bei Anthony Caro im Workshop Stahl '87, Bildhauerwerkstatt Berlin. Von 1989 bis 1990 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule der Künste Berlin. Seit 1991 war von Bruchhausen Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Im Sommer 2008 trat sie eine Gastdozentur in Hangzhou (China) an.
Von Bruchhausen lebte und arbeitete in Berlin und Damsdorf (Lehnin). Sie fertigte Skulpturen, Reliefs und Collagen. Gekennzeichnet sind die Werke durch ihre abstrakten Formen und Verbindungen mit gebogenen, matt-lackierten Stahlplatten und Stahlstäben. Sie entwickeln eine starke räumliche Wirkung.
Stipendien 1985 erhielt von Bruchhausen ein Stipendium der Cité Internationale des Arts Paris, 1986 ein Arbeitsstipendium des Senators für Kulturelle Angelegenheiten, Berlin, 1995 ein Arbeitsstipendium Stiftung Kulturfonds, 1999 ein Stipendium Künstlerhaus Lukas, in Ahrenshoop und 2001 ein Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds, Bonn.
Einzelausstellungen
1986 Galerie In Fonte, Berlin (K) 1987 Off-Galerie, Berlin (mit Gisela Genthner – Malerei) 1988 Villa Oppenheim, Berlin (mit Andreas Lahusen – Malerei) 1989 Galerie im Kornhauskeller, Ulm Galerie Waszkowiak, Berlin 1991 Galerie In Fonte, Berlin 1992 Galerie Am Scheunenviertel, Berlin (mit Gabriele Gehrmann – Malerei) 1994 Galerie Heinz Teufel, Bad Münstereifel, Mahlberg (K) (mit Christian Roeckenschuss – Malerei) 1995 Galerie Waszkowiak, Berlin 1996 Forum Kunst, Rottweil 1997 Galerie Hartmann & Noé, Berlin 2001 Neue Reliefs und Skulpturen, Galerie Hartmann & Noé, Berlin 2003 Stahlreliefs und Collagen, ortart no. 3, Nürnberg 2004 Skulpturen – Schnitte – Collagen, charlier, Berlin 2006 Gisela von Bruchhausen – Stahlskulpturen, Galerie Wiechern, Hamburg (mit K.H.R. Sonderborg – Grafik) 2007 Gisela von Bruchhausen – Skulpturen und Loredana Nemes – Fotografie, Galerie Ruhnke, Potsdam 2010 Skulpturen – Wandarbeiten, Galerie Sacksofsky, Heidelberg (K) 2010 Skulpturen und Wandarbeiten, Tammen Galerie, Berlin (mit Friedrich Daniel Schlemme – Malerei) 2011 Gisela von Bruchhausen – Skulpturen, Galerie am Klostersee, Lehnin 2012 „SCHWARZWEISS“ – Galerie Wedding, Berlin – Kunst & Interkultur 2012 Georg-Kolbe-Museum Berlin – 30 Jahre Odious 2014 schwarzweiss – Wandarbeiten und Skulpturen, museum für konstruktive kunst und konkrete poesie, Kunsthaus Rehau 2016 Skulpturen und Reliefs, Ardex Informationszentrum, Witten bei Dortmund 2018 Concerto Spaziale – Metallplastik, Werkstättengalerie Dresden – Hellerau 2022 mit Birte Horn – Extended, Gisela von Bruchhausen —Contained, Galerie kajetan, Berlin
Ausstellungsbeteiligungen und Symposien (Auswahl) 1981 bis 1995: Freie Berliner Kunstausstellung, Berlin 1982 und 1984: Große Kunstausstellung München, München Neue Gruppe 1985: 5. Bremer Freiskulpturenausstellung Bremen 1989: 4. Triennale Kleinplastik, Fellbach 1990: Teilnahme am Emma Lake Artist’s Workshop, Saskatchewan, Kanada 1991: 39. Jahresausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Darmstadt 2001: Bildhauersymposium Adliswil/Schweiz 2005 Zeitstrecke, Villa Oppenheim, Berlin 2006 Skulpturen im Findlingsgarten, Kähnsdorf-Seddiner See, Galerie Ruhnke, Potsdam 2008 Here we are, Mina Dresden Gallery, San Francisco, USA 2010 Skulptur im Park, Skulpturenpark Heidelberg 2012 Ortart Nr. 30 / 10 Jahre Ortart, Nürnberg 2013 Von Hand 2 – Künstlerinnen, aus der Sammlung Besserer, Heidelberg 2014 Stahlplastik in Deutschland – Gestern und Heute, Kunstverein Wilhelmshöhe Ettlingen 2016 Skulptur im Freien, Skulpturengarten Funnix, Wittmund 2017 In den Raum zeichnen: umreißen – verdichten – spuren, Galerie Nord, Kunstverein Tiergarten, Berlin 2017 Nebukadnezar, Künstler machen Flaschen für Rottweil, Forum Kunst Rottweil 2020 biegen und falten, Kunstverein KunstHaus Potsdam 2021 EISENwege. Zeitgenössische Kleinplastik aus Metallen, Museum Schloss Hellenstein der Stadt Heidenheim 2021 Kunstaktion : kugelrund, Forum Kunst Rottweil 2023 Mehr davon ! Wir sammeln Kunst, Potsdam-Museum. Forum für Kunst und Geschichte, Potsdam 2023 And I draw a line, Galerie kajetan, Berlin 2024 Liebe auf den ersten Blick, Benefizausstellung Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen, Soltau
Werke in öffentlichen Sammlungen (Auswahl) mini|Sous le ciel, Kunstpfad Universität Ulm Museum Berlinische Galerie, Berlin Künstlerförderung, Senat Berlin Kunstverein Ludwigsburg Kunsthalle Mannheim Kernforschungszentrum Karlsruhe Saar-Toto Saarbrücken Philip Morris, München Kunstverein Pfaffenhofen/Ilm Forum Kunst, Rottweil
Werke im öffentlichen Raum (Auswahl) Skulpturen im Schulzentrum Salzgitter, Speed, 1981 Bremen, Kathedra, 1985 Kunstverein Springhornhof Neuenkirchen, Be-Züge, 1985 – (mit der Gruppe ODIOUS) Kunstpfad Universität Ulm, Sous le ciel, 1989 Congress Center Heidelberg, Das Fenster im Freien, 1990
Literatur Gisela von Bruchhausen, Skulpturen, Reliefs, Collagen, 1988–1998, ISBN 3-923244-05-3 Gruppe ODIOUS, Skulpturen aus Stahl (+ Stein), Berlin, 1983 Gisela von Bruchhausen, Stahlskulpturen, Kehrer-Verlag, 2025, ISBN 978-3-96900-211-7
Weblinks
Offizielle Website Gisela von Bruchhausen Kunstpfad Universität Ulm
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund Kategorie:Bildender Künstler (Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1940 Kategorie:Gestorben 2025 Kategorie:Frau