Meinrad Ulrich MorgerMorger Partner Architekten AG. Handelsregister des Kantons Basel-Stadt, abgerufen am 16. Juli 2017. (* 2. Januar 1957 in Appenzell) ist ein Schweizer Architekt und Professor. mini|Kunstmuseum Liechtenstein

Werdegang Morger begann 1974 mit einer Lehre als Hochbauzeichner. 1988 absolvierte er ein Architekturstudium an der HTL Winterthur. Während seines Studiums arbeitete er bei Michael Alder in Basel und bei Metron Architekten in Brugg. Nach seinem Diplom gründete er mit Heinrich Degelo das Architekturbüro Morger & Degelo in Basel, dies bestand bis zum Jahre 2006. 1992 erhielt er das Eidgenössische Kunststipendium. Von 2006 bis 2015 betrieb er zusammen mit Fortunat Dettli das Büro Morger + Dettli Architekten in Basel. Seit August 2015 trägt das Büro den Namen Morger Partner Architekten mit Sitz in Basel. Morger gehörte von 2001 bis 2011 dem Denkmalrat Basel-Stadt an. Von 2014 bis 2016 war er Vorsitzender der Ortsgruppe Basel des Bundes Schweizer Architekten.mini|Kunstmuseum Liechtenstein Moger lehrte als Assistent bei Ernst Studer an der ETH Zürich (1987–93), als Gastdozent an der EPF Lausanne (1997–98) und an der ETH Zürich (1998–2000), als Professor an der Hochschule für Technik und Architektur Luzern (2003–08), an der RWTH Aachen (2008–10), als Nachfolger von Dörte Gatermann und Dietrich Bangert an der TU Darmstadt (2010–17) und als Nachfolger von Daniele Marques am Karlsruher Institut für Technologie (2017–25). Stéphanie Bru übernahm die Professur an der KIT.

Bauwerke mini|Messeturm Basel mini|Haus Trancauna, Lumbrein mini|Wohnüberbauung St. Alban Ring, gebaut 2001/2002 von Morger & Degelo seit 1996: normierte Gebäude für Bahntechnik SBB, Schweiz 1998–99: Haus Müller, Staufen 1997–00: Kunstmuseum Liechtenstein, zusammen mit Heinrich Degelo und Christian Kerez, Vaduz 2001–03: Messeturm Basel mit Heinrich Degelo und Daniele Marques, Basel 2003–10: Wohn- und Geschäftshaus Perron 1, Solothurn 2006–10: Haus Trancauna, Lumbrein mit Conzett Bronzini Gartmann 2010–14: Ovaverva Hallenbad, Spa & Sportzentrum mit Valentin Bearth und Andrea Deplazes, St. Moritz 2008–15: Hilti Art Foundation/Huber Uhren Schmuck, Vaduz 2011–18: Wohnhaus Dom-Römer Areal, Frankfurt am Main

Auszeichnungen und Preise 1998: The Brunel Award, Madrid 2001: Auszeichnung Guter Bauten in der Ostschweiz & dem Fürstentum Liechtenstein für Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz 2002: Anerkennung Balthasar-Neumann-Preis für Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz 2004: Häuser Award, Haus des Jahres für Haus Schröder, Staufen 2012: Arc Award 2012 – Kategorie Mehrfamilienhäuser Neubau für Wohn- und Geschäftshaus Perron 1, Solothurn 2014: Das beste Einfamilienhaus für Haus Trancauna, Lumbrein 2014: arc award – Sonderpreis „Lichtführung“ für Haus Trancauna, Lumbrein 2016: DETAIL Preis 2016 für Hilti Art Foundation/Huber Uhren Schmuck, Vaduz 2017: Auszeichnung für gute Bauten Graubünden für Ovaverva Hallenbad, Spa & Sportzentrum, St. Moritz mit Bearth & Deplazes

Akademische Mitarbeiter

Simon Courvoisier Lilitt Bollinger Tibor Joanelly

Literatur Morger & Degelo: Architekten. niggli Verlag, Salenstein 2000, S. 185 ISBN Kunstmuseum Lichtenstein. Lars Müller Publishers, Baden 2000, S. 112 ISBN Three Architects in Switzerland. Quart Verlag, Luzern, S. 172 ISBN Katharina Stehrenberger (Hg.): Bauten in Kunststein. niggli Verlag, Salenstein 2011, S. 104 ISBN Morger & Dettli. Band der Reihe De aedibus. Quart Verlag, Luzern 2011, S. 92 ISBN

Weblinks

Meinrad Morger auf der Website von Morger Partner Architekten Meinrad Morger auf der Website des Lehrstuhls von Meinrad Morger am Karlsruher Institut für Technologie Meinrad Morger: „Es gab zwei Strömungen in Basel, die für uns beide wichtig waren“ In: architekturbasel.ch

Einzelnachweise

Kategorie:Architekt (Schweiz) Kategorie:Hochschullehrer (Karlsruher Institut für Technologie) Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt) Kategorie:Hochschullehrer (RWTH Aachen) Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule Luzern) Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Mann