mini|Die Michaeliburg am 2. Juli 2009 vor dem Abriss Michaeliburg ist eine Siedlung in München.
Lage mini|Michaeliburg, geografische Lage von 1919 mini|Die Kriegergedächtniskapelle St. Michael von Süden Die Siedlung liegt im Süden des Stadtbezirks 15 (Trudering-Riem). Südlich der Siedlung, bereits im Stadtteil Perlach (München), liegen der Ostpark (München) und das Michaelibad.
Geschichte Die Siedlung Michaeliburg entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts als erste Erweiterung von Trudering nach Süden. Sie lag zum Teil auf Perlacher, zum Teil auf Truderinger Gemeindegebiet und wurde am 1. Januar 1930 bzw. am 1. April 1932 nach München eingemeindet.
Benannt wurde die Siedlung nach Michael Obermeyer, der 1898 hier ein Wirtshaus errichtet hatte, das aufgrund seiner historisierenden Türme einen burgähnlichen Charakter besaß und daher Michaeliburg genannt wurde.
Bauwerke Auf dem Grundstück des für die Siedlung namensgebenden Gebäudes Michaeliburg werden Wohnhäuser errichtet. Die eingereichten Anträge zum Abriss und zur Neubebauung wurden genehmigt, im Sommer 2009 wurde die Michaeliburg abgerissen.
Seit 1900 existiert in der Siedlung eine Kapelle, die St. Michael geweiht ist und "Michaelikapelle" heißt. Einmal jährlich, zum Volkstrauertag, treffen sich die Vereine der Umgebung und gedenken der Opfer der beiden Weltkriege und aller weiterer seither geführten Kriege.
Vereine Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Michaeliburg von 1920 e.V. Kapellenfreunde Michaeliburg e.V. Siedlervereinigung Michaeliburg e.V.
Weblinks
Einzelnachweise
Literatur
Kategorie:Trudering Kategorie:Siedlung (Städtebau) in München Kategorie:Bauwerk in Trudering