Dahlak Kebir ist die größte Insel des Dahlak-Archipels, der zu Eritrea gehört.

Geographie mini|Foto von der Internationalen Raumstation aus mit Insel Eruya (Erwa) und Korallenriffen Die im Roten Meer gelegene Insel wurde ursprünglich Dahlak Deset genannt. Die Insel ist 62 km lang und bis zu 27 km breit und weist eine Fläche von 662,62 km² auf. Die maximale Höhe der Insel wird auf Karten mit 49 MeterTactical Pilotage Chart TPC K-5B: 161 feet bis 54 MeterSowjetische Generalstabskarte 1:200.000, Kartenblatt D37-05 angegeben. Die etwa knapp 2000 Dahalik sprechenden Bewohner leben vom Fischfang, der Seegurkenzucht und dem Tourismus.

Hauptort ist das gleichnamige Dorf Dahlak Kebir an einer kleinen Bucht der Südwestküste., Durham 1963, S. 44 Die kleine Bucht ist auch unter ihrem englischen Namen Paradise Bay bekannt.Mussie Gebreyohanns: The State of Tourism in Eritrea: Tourism Development in the Dahlak Islands, Seite 84

Insgesamt gibt es elf Dörfer auf Dahlak Kebir (mit geschätzten Einwohnerzahlen):Mussie Gebreyohanns: The State of Tourism in Eritrea: Tourism Development in the Dahlak Islands, Seite 88

Name Einwohner Koordinaten Bemerkung Dahlak Kebir 300 Historischer Hauptort des Archipels Cembeli (Gembali, Jīmhīl)Der moderne Hauptort der Region Dahlak, Jimhil, ist nicht eine Namensvariante von Dasqo (Dasuco), wie Simeone-Senelle (2005) schreibt. gibt als Namensvariante für Dasqo Jimhile an 300 Hauptort der Region Dahlak, Residenz des Scheichs, mit Klinik Derbushat (Durubbishet) 250 im Zentrum der Insel, mit Klinik, Moschee, 8–10 Brunnen Melill 200 typisches Fischerdorf Salat (Sal‘et) 200 ... Dhu Bellu (Dub‘ullu, Debe'āluwa) 180 mit historischen Stätten Dasuco (Dasqo) 170 ... Memla 125 Kubbani 100 Kumbeiba (Cumbeiba) 90 Soguri 40 ...

Die Summe der vorgenannten Einwohnerzahlen der elf Dörfer ergibt 1955 für die gesamte Insel.

Das Dorf Dahlak Kebir ist für seine frühmittelalterliche Zisterne bzw. Nekropole bekannt. Des Weiteren finden sich auf dem Eiland viele Fossilien, die Überreste vorislamischer Kulturen im Sultanat Adal sowie Mangrovensümpfe.

Es existieren Fährverbindungen nach Massaua und weiteren Inseln des Dahlak-Archipels.

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