mini|Französische Kirche St. Moritz Die Französische Kirche in St. Moritz Bad (auch in Gebrauch die französische Bezeichnung Église au bois («Holzkirche»)) ist ein evangelisch-reformiertes Gotteshaus unter dem Denkmalschutz des Kantons Graubünden. Sie befindet sich an der Plazza Paracelsus und ist neben der reformierten Dorfkirche und der Badkirche die dritte Predigtstätte der reformierten St. Moritzer Kirchgemeinde.
Geschichte und Ausstattung Die Kirche wurde als typisches Werk der Neugotik 1875–1877 nach Plänen des Architekten Nicolaus Hartmann sen. errichtet. Sie diente der französischsprachigen calvinistischen Gemeinde als Gottesdienststätte.
Der in gedämpften Licht gehaltene Kirchenraum zeigt einen offenen Dachstuhl. Der Chor, in dem eine zentrale Hochkanzel dominiert, ist von einem Rippengewölbe gedeckt. Im Turm hängt eine Glocke (Gewicht: 215 kg) gegossen 1877 durch die Giesserei Theus, Felsberg.
Kirchliche Organisation Die Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden führt die Französische Kirche als Predigtkirche der Kirchgemeinde Oberengadin (romanisch: Baselgia evangelica-refurmeda Engiadin’Ota), umgangssprachlich Refurmo genannt.
Ein Komitee organisiert jeweils im Sommer eine Reihe französischsprachiger Gottesdienste in der Église au Bois.
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Einzelnachweise
St. Moritz, Französische Kirche St. Moritz St. Moritz St. Moritz Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden Kategorie:Bauwerk in St. Moritz Kategorie:Kultur (St. Moritz) St Moritz