miniatur|Dorfszene von St. Peter mit Gröden und dem Langkofel im Hintergrund. Öltafel auf Holz, um 1845 Josef Arnold der Jüngere (* 1823 in Wien; † 28. April 1862 in Innsbruck) war ein Tiroler Fresken-, Porträt- und Landschaftsmaler.

Leben Josef Arnold der Jüngere war Sohn des Tiroler Freskenmalers Josef Arnold der Ältere und der Franziska Kuchinka. 1824 zog er mit seiner Familie nach Innsbruck. Er begann seine Lehre beim Vater und besuchte dann ab 1840 die Wiener Akademie der bildenden Künste.

Werke mini|Bildnis einer bekränzten Frau, 1845 Enneberg: Zyklus Marienleben, 1848–1849, zusammen mit dem Vater Lajen (Südtirol): Freskenzyklen aus dem Leben der Heiligen Stephanus und Laurentius, 1844, mit dem Vater St. Peter (Südtirol): Fresken, 1845, mit Vater und Bruder Alois Pfarrkirche Zirl: Fresken mit Franz Plattner, der Einzug Christi von ihm allein, 1861 Porträts, auch eines seines Vaters, Akte und Landschaften im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum und in Privatsammlungen.

Literatur Herbert Preindl: Josef Arnold der Ältere (1788–1879). Ein Tiroler Freskomaler zwischen Barock und Nazarenern. Tyrolia, Innsbruck u. a. 1991, ISBN 3-7022-1810-6. Kurzbiographie in: Gertrud Pfaundler-Spat: Tirol-Lexikon. Ein Nachschlagewerk über Menschen und Orte des Bundeslandes Tirol. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuauflage. StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2005, ISBN 3-7065-4210-2. Sybille-Karin Moser: Tiroler Bilder und Ihre Darstellung. Malerei von 1830 bis 1900. In: Paul Naredi-Rainer, Lukas Madersbacher (Hrsg.): Kunst in Tirol. Band 2: Vom Barock bis in die Gegenwart (= Kunstgeschichtliche Studien – Innsbruck. NF Bd. 4). Tyrolia u. a., Innsbruck u. a. 2007, ISBN 978-3-7022-2775-3, S. 519–560, hier S. 527.

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