Montopoli in Val d’Arno ist eine italienische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) in der Provinz Pisa in der Region Toskana.

Geografie mini|links|Lage von Montopoli in Val d’Arno in der Provinz Pisa

Die Gemeinde erstreckt sich über ca. 30 km². Sie liegt ca. 45 km westlich der Regionalhauptstadt Florenz und 30 km östlich der Provinzhauptstadt Pisa in der klimatischen Einordnung italienischer Gemeinden in der Zone D, 1714 GR/GWebseite der Agenzia nazionale per le nuove tecnologie, l’energia e lo sviluppo economico sostenibile (ENEA), abgerufen am 17. November 2012 (italienisch) (PDF; 330 kB). Einige Ortsteile liegen am Arno.

Zu den Ortsteilen zählen Capanne, Castel del Bosco, Marti und San Romano. (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Einwohnerzahlen 2001 in der Provinz Pisa, abgerufen am 17. November 2012 (italienisch)

Die Nachbargemeinden sind Castelfranco di Sotto, Palaia, Pontedera, San Miniato und Santa Maria a Monte.

Santa Maria a Monte Castelfranco di Sotto Castelfranco di Sotto – San Miniato Pontedera 100px|Montopoli in Val d’Arno San Miniato Palaia Palaia Palaia – San Miniato

Geschichte In Montopoli wurden Spuren der Etrusker aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. gefunden. Danach wurde der Ort wahrscheinlich von den Römern bewohnt. In Dokumenten wurde der Ort erstmals 1017 erwähnt. Bis 1162 unterstand der Ort dem Bischof von Lucca, dann wurde er von Pisa übernommen. 1222 wurde der Ort von Florenz erobert und an Lucca zurückgegeben, aber bereits fünfzehn Jahre später abermals von Pisa eingenommen. Weitere Kriege um den Ort entfachten, bis Montopoli sich am 12. Juli 1349 freiwillig Florenz unterstellte. Mit diesem wurde es Teil des Herzogtums Toskana, durchlebte die Napoleonische Besatzung und wurde Teil des geeinten Italiens, abgerufen am 21. März 2010 (ital.).

Sehenswürdigkeiten Conservatorio di Santa Marta, um 1598 entstandene Kirche, enthält die Werke Resurrezione di Lazzaro von Lodovico Cardi Il Cigoli und Madonna con le anime del Purgatorio von Santi di Tito. Oratorio di San Sebastiano, 1507 fertiggestelltes Oratorium, welches nach dem heiligen Sebastian genannt wurde. Palazzo dell’Antica Cancelleria, im 15. Jahrhundert errichteter Palazzo. Palazzo del Vescovo e del Podestà, im 13. Jahrhundert errichteter Palazzo. Pieve di Santa Maria Novella im Ortsteil Marti, 1332 errichtete Pieve. Enthält das Fresko San Pietro che risana lo storpio von Matteo Rosselli.

Verkehr Der Ort liegt an der Strada di grande comunicazione Firenze-Pisa-Livorno.

Gemeindepartnerschaften Torella dei Lombardi, Provinz Avellino, Italien Maussane-les-Alpilles, Frankreich

mini|Gedenktafel am Wohnhaus von Isidoro Falchi Söhne und Töchter der Stadt Giovanni Battista Caccini (1556–1613), Architekt und Bildhauer Isidoro Falchi (1838–1914), Arzt und Archäologe

Literatur Emanuele Repetti: Dizionario Geografico Fisico Storico della Toscana; Onlineausgabe der Universität Siena zu Montopoli in Val d’Arno

Weblinks

Offizielle Website der Gemeinde Montopoli in Val d’Arno (italienisch)

Einzelnachweise

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