Johann Jakob Motz (* im 18. Jahrhundert; † 1822) war von 1819 bis 1820 Stadtschultheiß der Stadt Ravensburg.

Leben Johann Jakob Motz, ein evangelischer Altwürttemberger, war Amtsschreiber und Oberamtmann in Steusslingen. Er wurde am 25. April 1807 durch ein Restrikt in das in der Nähe von Ravensburg liegende Altdorf berufen. Altdorf war nach der Angliederung an Württemberg 1806 zunächst Sitz des Oberamtes geworden.Alfred Lutz: Zwischen Beharrung und Aufbruch: Ravensburg, 1810-1847. 2005, S. 190 Er war anschließend als Amts- und Stadtschreiber in Ravensburg tätig.

1819 wurde er zum Stadtschultheiß von Ravensburg gewählt.Daniel Hohrath, Das Ende reichsstädtischer Freiheit, Seite 81. Am 3. Mai 1820 legte Motz, der als starrsinnig bezeichnet wurde, das Bürgermeisteramt nieder.Alfred Lutz: Zwischen Beharrung und Aufbruch: Ravensburg, 1810-1847. 2005, S. 194Johann G. Eben: Versuch einer Geschichte der Stadt Ravensburg von Anbeginn bis auf die heutigen Tage. 1835, S. 455 (Digitalisat) Er war anschließend wieder als Amts- und Stadtschreiber in Ravensburg tätig.

Literatur Daniel Hohrath: Das Ende reichsstädtischer Freiheit 1802 zum Übergang schwäbischer Reichsstädte vom Kaiser zum Landesherrn, 2002, Stuttgart, Kohlhammer, ISBN 978-3-17-017603-4.

Weblinks Johann Georg Eben: Der Liebe Thränengabe um den Sarg des am 26. Februar 1820 im 19ten Lebensjahre beerdigten Herrn Carl Motz, einzigen Sohn des Herrn Oberamtmanns, Stadtschreibers Motz zu Ravensburg, in: Gelegenheits-Gedichte, 1825, S. 49 f.

Einzelnachweise

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