Margot Vuga (* 18. März 1970 in Innsbruck) ist eine österreichische Schauspielerin und Regisseurin.
Leben Mit 16 Jahren sammelte Margot Vuga erste Theatererfahrungen am Landestheater und Kellertheater in Innsbruck. Zwei Jahre später ging sie nach Wien.
1988 studierte an der MUK, Musik und Privatuniversität der Stadt Wien (vormals Konservatorium der Stadt Wien). Aufgrund von Theaterengagements brach sie das Studium zu deren Gunsten ab; sie spielte unter anderem im Theater an der Drachengasse im Zweipersonenstück „Savannah Bay“ der französischen Schriftstellerin Marguerite Duras mit Hilde Krahl als Partnerin. Darauf folgte sie einer Einladung von Peter Stein nach Berlin, sowie zu den Salzburger Festspielen. Daraufhin ging sie ans Maxim Gorki Theater und einige Jahre später an das Berliner Ensemble unter der Intendanz von Peter Zadek. Die Rolle der Kommissarin in drei Folgen der ORF Reihe Tatort folgten, sowie weitere Rollen für Film und Fernsehen.
Theater Engagements kamen von den Salzburger Festspielen mit Andrzej Wajda, am Volkstheater Wien, Theater im Rabenhof Theater Wien, an den Ruhrfestspiele Recklinghausen, und am Theatro de Fenice in Venedig. Sie gastierte sie am Theater der Jugend in Wien, am Alten Schauspielhaus Stuttgart, wo sie die Rolle der Blanche DuBois in Tennesse Williams ,Endstation Sehnsucht‘ übernahm. Von 2009 bis 2020 war sie Dozentin an der Schauspielschule Krauss. Eigene Regiearbeiten folgten, u. a. an der Theaterakademie in St. Petersburg (Don Quichote nach Cervantes von Leonid Itzelev), Theater Drachengasse (Onkel Wanja nach Anton Tschechow), ehemaliger Kunstraum MOË (Schwimmen wie Hunde von Reto Finger) in Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten amerikanischen Tierfotografen Seth Casteel, seine erste europäische Ausstellung von „Underwaterdogs“.
Margot Vuga lebt in Wien.
Theater (Auswahl) 1987: Yerma. von Federico Garcia Lorca. Regie Elmar Drexel. Kellertheater Innsbruck 1992: Die Unbekannte aus der Seine. von Ödön von Horvath.Regie Ernst Stötzner. Maxim Gorki Theater 1992: Die Unbekannte aus der Seine. von Ödön von Horvath.Regie Ernst Stötzner. Maxim Gorki Theater 1992/93: Wesele - Das Hochzeitsfest. von Stanislaw Wyspianski.Regie Andrzje Wajda und Peter Stein. Salzburger Festspiele 1993: Das Wunder von Mailand. nach Vittorio De Sica. Regie Peter Zadek. Berliner Ensemble 1994: Der Jasager und der Neinsager. von Bertolt Brecht. Regie Peter Zadek. Berliner Ensemble 1999: Das Mädl aus der Vorstadt. von Johann Nestroy. Regie Ruth Drexel. Volkstheater Wien 2000: Grace and Glorie. von Tom Ziegler. Regie Hilde Sochor. Volkstheater Wien 2000: Die Nächte der Schwestern Brontë. von Susanne Schneider. Regie Rüdiger Hentzschel. Rabenhof Theater 2009: Brooklyn Memoiren. von NeilSimon. Regie Folke Braband. Theater der Jugend 2010: Endstation Sehnsucht; von Tennesse Williams. Regie Folke Braband. Altes Schauspielhaus Stuttgart 2011: Don Quijote. nach Miguel de Cervantes von Leonid Itzelev. Regie Margot Vuga. Internationales Theatertreffen St. Petersburg 2009–2012: Tournee. Ein (zauberhafter)Sommernachtstraum. nach William Shakespeare. Regie und Schauspiel Margot Vuga/Reinhardt Winter. Theatre of Eternal Values 2012: Schwimmen wie Hunde. von Reto Finger. Regie Margot VugaKooperation in europäischer Erstausstellung mit Seeth Casteel, preisgekrönter amerikanischer Tierfotograf„UNDERWATERDOGS“; Kulturzentrum mo.ë 2012: Was kann man machen, wir müssen leben? nach AntonTschechows Onkel Wanja. Regie Margot Vuga. Theater Drachengasse 2014: Kaspar Hauser; von Jürg Amann. Regie Margot Vuga. Theater Spielraum 2018: Ritter, Dene, Voss. von Thomas Bernhard. Regie Margot Vuga. Studiobühne Krauss
Filmografie (Auswahl) 1995: Tatort: Die Freundin. Regie: Jürgen Kaizik 1996: Tatort: Mein ist die Rache. Regie: Houchang Allahyari 1996: Die Angst vor der Idylle. Kinofilm. Regie: Götz Spielmann / Diagonale / Berlinale 1997 1997: Der Schattenbildner. Regie: Ayse Buchara 1999: Kommissar Rex. Regie: Wilhelm Engelhardt 2000: Kommissar Rex. Telefonterror. Regie: Peter Carpentier 2000: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt. . Regie: Wolfgang Dickmann 2003: Tatort München. Regie Manuel Siebenmann 2010: Michael. Kinofilm, Regie: Markus Schleinzer, Wettbewerbsfilm Cannes 2011 / Max Ophülpreis / Bester Spielfilm 2011 2012: Tuppern. Regie: Vanessa Gräfingholt, Diagonale Graz 2013 2012: Onatah. Regie: Alexander Bruckner Cannes 2013 2013: Tatort: Unvergessen. Regie: Sascha Bigler 2013: Die Detektive Regie: Michi Riebl 2015: Soko Kitzbühel. Regie: Rainer Hackstock 2018: Soldat Ahmet.Dokumentarfilm. Regie: Jannis Lenz / Diagonale 2021
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