Die Gmina Jemielno ist eine Landgemeinde im Powiat Górowski der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Gemeindesitz ist Jemielno (deutsch Gimmel).

Gliederung Die Landgemeinde Jemielno hat 20 Ortsteile (deutsche Namen bis 1945)Tomasz Mietlicky: Powiat górowski – vor 1945 Kreis Guhrau. In: glogow.pl, abgerufen am 13. September 2017. mit einem Schulzenamt ():

Bieliszów (Neu Heidau) Chorągwice (Korangelwitz) Ciechanów (Züchen) Cieszyny (Tscheschen, 1936–1945 Finkenheide) Daszów (Dahsau) Irządze (Irrsingen) Jemielno (Gimmel)Tomasz Mietlicky: Jemielno – Powiat górowski, vor 1945 Gimmel – Kreis Guhrau. In: glogow.pl, abgerufen am 13. September 2017 (polnisch; zur Geschichte; Fotografien, auch historische). Kietlów (Kittlau) Luboszyce (Herrnlauersitz) Luboszyce Małe (Klein Lauersitz) Lubów (Lübchen) Łęczyca (Lendschütz) Osłowice (Osselwitz) Piotrowice Małe (Klein Peterwitz) Piskorze (Peiskern) Psary (Hünern) Smolne (Schmögerle) Śleszów (Schlaswitz, Schlaschwitz, Tscheschenheide, 1937–1945 Birkenhain) Uszczonów (Austen) Zdziesławice (Sophienthal)

Weitere Ortschaften der Gemeinde sind:

Borki (Neuvorwerk), Chobienia, Czeladź Mała (Tscheltsch, 1936–1945 Ursiedel), Majówka (Alt Heidau), Równa (Rabenau), Stanowice (Dahsauer Heidau) und Zawiszów (Sorge).

Politik

Gemeindevorsteher An der Spitze der Gemeindeverwaltung steht der Gemeindevorsteher. Von 2016 bis 2018 war dies Jan Ucinek. Die turnusmäßige Wahl im April 2024 führte zu folgenden Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2026. Anna Hrebenyk (Wahlkomitee Anna Hrebenyk) 46,1 % der Stimmen Jan Ucinek (Wahlkomitee Jan Ucinek) 28,4 % der Stimmen Anita Sierpowska (Wahlkomitee Anita Sierpowska) 25,5 % der Stimmen

In der damit notwendigen Stichwahl setzte sich mit Hrebenyk die seit 2022 amtierende Gemeindevorsteherin mit 60,9 % der Stimmen gegen den früheren Amtsinhaber Ucinek durch.

Bei der turnusmäßigen Wahl im Oktober 2018 gab es folgendes Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2026. Anita Sierpowska (Wahlkomitee Anita Sierpowska) 57,3 % der Stimmen Jan Ucinek (Wahlkomitee Jan Ucinek) 42,7 % der Stimmen

Damit wurde Sierpowska bereits im ersten Wahlgang gegen den bisherigen Amtsinhaber Ucinek zur neuen Gemeindevorsteherin gewählt. Im September 2022 wurde sie durch ein Bürgerreferendum abgewählt.Ergebnis des Referendums auf wroclaw.kbw.gov.pl, abgerufen am 22. August 2026. Im Dezember 2022 wurde Anna Hrebenyk im zweiten Wahlgang mit 52,2 % der Stimmen gegen Ryszard Czerw zur neuen Gemeindevorsteherin gewählt.Ergebnis der Stichwahl auf wroclaw.kbw.gov.pl, abgerufen am 22. August 2026. Die abgewählte Gemeindevorsteherin Sierpowska kandidierte ebenfalls, schied aber mit 21,2 % der Stimmen bereits im ersten Wahlgang aus.Ergebnis des ersten Wahlgangs auf wroclaw.kbw.gov.pl, abgerufen am 22. August 2026.

Gemeinderat Der Gemeinderat umfasst 15 Mitglieder, die in Einpersonenwahlkreisen direkt gewählt werden. Die Wahl im April 2024 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2026. Wahlkomitee Anna Hrebenyk 39,7 % der Stimmen, 6 Sitze Wahlkomitee Jan Ucinek 29,8 % der Stimmen, 6 Sitze Wahlkomitee Anita Sierpowska 15,5 % der Stimmen, 1 Sitz Wahlkomitee „Gemeinsam für den Powiat Górowski“ 12,1 % der Stimmen, 2 Sitze Übrige 2,9 % der Stimmen, kein Sitz

Die Wahl im Oktober 2018 führte zu folgendem Ergebnis:Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2026. Wahlkomitee Anita Sierpowska 48,2 % der Stimmen, 9 Sitze Wahlkomitee Jan Ucinek 39,4 % der Stimmen, 5 Sitze Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 8,4 % der Stimmen, 1 Sitz Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) / Lewica Razem (Razem) 4,0 % der Stimmen, kein Sitz

Persönlichkeiten Robert von Bonin (1805–1852), preußischer Offizier und Militärhistoriker Wilhelm Eduard Scholz (* um 1807/1808 – 1866), deutscher Komponist und Kapellmeister Fritz Pringsheim (1882–1967), deutscher Rechtswissenschaftler, geboren in Hünern Fritz Karsunke (* 1910), deutscher Politiker (DBD)

Einzelnachweise