Die Muñoz-Gamero-Halbinsel () ist eine große Halbinsel im Süden Chiles. Sie gehört zur Región de Magallanes y de la Antártica Chilena (Región XII), wobei der nördliche Teil in die Provinz Última Esperanza und der südliche Teil in die Provinz Magallanes fällt. Benannt ist die Halbinsel nach Benjamín Muñoz Gamero (1817–1851), einem chilenischen Militär und Politiker.

Geographie Die Muñoz-Gamero-Halbinsel ist im Osten über einen nur rund 4 km breiten Isthmus (bei ) mit dem Südwesten des patagonischen Festlandes verbunden. Im Südwesten grenzt sie an die Magellan-Straße, im Westen an den Smyth-Kanal und südöstlich von ihr liegt die Insel Riesco, von der sie nur durch eine sehr schmale Meerenge getrennt ist. Bis 1904 galt Riesco gar noch als ein Teil der Halbinsel.Martinic, Mateo (2006) El fallido intento colonizador en Muñoz Gamero (1969-1971), Magallania 34 (2): 119–124. (spanisch) Die Halbinsel selbst ist stark durch Fjorde und Buchten zerfurcht und wiederum in zahlreiche Halbinseln aufgeteilt. Markanteste Erhebung ist der 1758 m hohe (auf peakbagger nachvollziehbarere 1520 m) Schichtvulkan Monte Burney im Norden der Halbinsel. Im Süden liegt das 200 km² große Gletscherfeld Gran Campo NevadoUSGS: Southern Patagonian Ice Fields (englisch) und im Zentrum der Halbinsel befindet sich ein erst 1945 entdeckter See.

Einzelnachweise

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