Erwin Hinz (* 1917; † 1. Juli 2011 in Magdeburg) war ein evangelischer Theologe, Soziologe und kirchlicher Akademie-Lehrer.
Leben Hinz studierte nach Erlangung der Hochschulreife an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Evangelische Theologie und Soziologie. Mit einem soziologischen Thema wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Weil ihm die akademische Laufbahn an der Universität nach eigenem Bekunden in der DDR versagt wurde, betätigte er sich in der Evangelischen Akademie der Kirchenprovinz Sachsen als Studienleiter. Er vertrat verschiedentlich die Evangelischen Kirchen in der DDR auf internationalen Konferenzen des Ökumenischen Weltrates der Kirchen; Mitarbeit in der Evangelischen Forschungsakademie und bei den Berliner Bibelwochen (für Akademiker); ab 1961 hauptberuflich Beauftragter der Evangelischen Kirche der Union (EKU) für die Arbeitsgemeinschaft Soziologie und Theologie (AST); 1964 Mitglied der provinzsächsischen Kirchenleitung. Bei seiner Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz erklärte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer,
Hinz war Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz, an deren IV. Allchristlicher Friedensversammlung er 1978 in Prag teilnahm.
Schriften (Auswahl) Die Geburt des neuen Menschen. Stimme-Verlag, Frankfurt a. M. 1966 Begriff und Rolle der Person in der modernen Gesellschaft. Wichern-Verlag, Berlin-Friedenau 1962 Die wichtigsten geschichtsphilosophischen Strömungen in Deutschland in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. o. O.,
Ehrungen 2009 Verdienstkreuz 1. Klasse
Einzelnachweise
Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Evangelischer Theologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Mitglied der Christlichen Friedenskonferenz Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1917 Kategorie:Gestorben 2011 Kategorie:Mann