Der , in der Sprache der genannt, ist ein zurzeit ruhender Vulkan in der der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.
Namensherkunft Der Name erhielt der Berg von dem britischen Seefahrer und Entdecker Kapitän , der die im Oktober 1769 besuchte und von See aus die imposante Erhebung sah. Er benannte den Berg möglicherweise nach , einem Admiral der britischen Marine.
Zum gibt es viele unterschiedliche Legenden in der Mythologie der , doch keine davon erklärt die Entstehung seines Namens.
Geografie Der 821 m hohe Vulkankegel befindet sich 46 km östlich von und 28 km südwestlich von am südlichen Ausläufer der , der Ebene für die der Namensgeber war. Die Stadt , die Verwaltungszentrum des ist, befindet sich mit nur vier Kilometer Entfernung in Reichweite des Vulkans. Da das Land rundherum relative flach ist, nimmt der Vulkan mit seinem unverkennbaren Kraterrand eine herausragende Stellung in der Landschaft ein und gibt durch sein pittoreskes Erscheinungsbild immer einen Grund zum Fotografieren.
Geologie Der etwa 4000 Jahre alte Vulkan zählt auf Grund seiner Struktur zu den Stratovulkanen. Sein Magmakern besteht hauptsächlich aus Dazit. Der Vulkan besteht aus einem jüngeren Kegel, der ihn auf die Höhe von 820 m bringt und aus dem westlich davon liegenden älteren Dom, der 400 m niedriger ist. Der Hauptkrater hat eine Außenflanke von 36° und eine Innenflanke, die mit 30° flacher verläuft und bis auf 40 m hinunter führt.
Seine beiden großen Eruptionsphasen hatte der Vulkan etwa 4000 und 2000 Jahre v. Chr. Obwohl seine letzten Aktivitäten etwa 1115 Jahre zurückliegen, gilt der Vulkan in mehrfacher Hinsicht noch als gefährlich. Einerseits besteht trotz der langen Ruhezeit auf Grund des geologisch sehr aktiven Gebiets immer noch die Möglichkeit eines Ausbruchs. Experten gehen von dem Potential von 0,1 km³ Lava bei einem Ausbruch aus. Die am nächsten liegenden Vulkane im Gebiet des , in dem der zu finden ist, bieten ein Gefährdungspotenzial von sieben bis acht Kubikkilometer zum Vergleich und sind wesentlich aktiver. Anderseits bietet der Vulkan das Gefährdungspotenzial von Erdrutschen, verursacht durch lange Regenfälle in Verbindungen mit einem Erdbeben. Die Nordwestflanke könnte entsprechend vorgenommener Untersuchungen der Stadt im Osten durchaus gefährlich werden.
Heutige Nutzung Die 1866 von der britischen Krone konfiszierte nördliche Hälfte des Berges wurde den 1999 als rechtmäßig wieder zugesprochen. Seitdem ist der Vulkan nur unter Entrichtung einer Gebühr zugänglich. Die verwaltet die Nutzung und den Zugang zu dem Berg.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
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