mini|hochkant|Witold Sitarz Witold Jan Sitarz (* 12. August 1945 in Budy, Gmina Rozdrażew) ist ein polnischer Politiker (PO). Er war von 2007 bis 2011 Abgeordneter des Sejm in der VI. Wahlperiode an. Von 2011 bis 2015 gehörte er dem Senat der Republik Polen an.
Leben und Beruf Sitarz studierte an der Technischen Universität Posen. Dort schloss er 1968 sein Mechanik- und 1973 sein Elektrostudium jeweils als Ingenieur ab. 1968 bis 1993 arbeitete Witold Sitarz bei Mera-ZAP (Zakład Automatyki Przemysłowej) einem Hersteller von Industrierobotern in Ostrów Wielkopolski. 1990 bis 1993 war er Präsident des Vorstandes und Direktor der Mera-ZAP. 1992 schloss er seinen MBA für Wirtschaft an der Universität Warschau ab. Anschließend war er bis 1994 Inspektor für den Wirtschaftsbereich der Stadt Kalisz. 1994 bis 2007 war er Vize- bzw. Direktor des Wasser- und Abwasserunternehmens Prosna.
Witold Sitarz ist verheiratet und hat drei Töchter.
Politik 1980 wurde Sitarz Mitglied der Solidarność. Nach der Verhängung des Kriegsrechts 1981 und dem Verbot der Solidarność war Witold Sitarz im Untergrund für sie tätig.
2004 trat er in die Platforma Obywatelska (PO) ein. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 wurde er in den Stadtrat von Kalisz gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026. Bei der zeitgleichen Wahl zum Stadtpräsidenten belegte er mit 11,5 % der Stimmen den zweiten Platz.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026. Bei den vorgezogenen Parlamentswahlen 2007 trat Sitarz für die PO im Wahlkreis 36 Kalisz an. Mit 11.328 Stimmen gelang ihm der Einzug in den Sejm.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026. Er arbeitete dort in den Ausschüssen für öffentliche Finanzen und Verteidigung. Bei der Parlamentswahl 2011 kandidierte er nicht erneut für den Sejm, stattdessen bewarb er sich erfolgreich um ein Mandat im Senat der Republik Polen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026. 2015 unterlag er dem PiS-Kandidaten Andrzej Wojtyła und schied aus dem Senat aus.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 bewarb er sich auf der Liste des Wahlbündnisses Koalicja Obywatelska, an dem sich die PO beteiligte, erfolglos um ein Mandat im Sejmik der Woiwodschaft Großpolen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 13. Mai 2026.
Auszeichnungen 2015 Krzyż Wolności i SolidarnościVerleihnachricht in Monitor Polski, 2015, S. 245.
Weblinks
Website von Witold Sitarz (polnisch) Witold Sitarz in der Enzyklopädie der Solidarność (polnisch)
Einzelnachweise Website des Sejm, Posłowie VI kadencji - Witold Sitarz, abgerufen am 23. Januar 2010. , abgerufen am 23. Januar 2010. Website des Sejm, Witold Sitarz - Przynależność do komisji i podkomisji, abgerufen am 24. Januar 2010. Website von Witold Sitarz, Prywatnie, abgerufen am 24. Januar 2010. Website von Witold Sitarz, CV, abgerufen am 24. Januar 2010.
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