Houben R.T. (* 23. Januar 1970 in Kardschali, Bulgarien, als , Transkriptionen: deutsch Huben Tscherkelow, englisch Houben Tcherkelov auch: Hoben Cherkelov) ist ein bulgarischer Maler und experimenteller Künstler.

Leben Tscherkelow studierte Kunst an der Nationalen Kunstakademie in Sofia und wurde mit der radikalen Bewegung um die XXL Galerie in Verbindung gebracht, deren Mitbegründer, u. a. gemeinsam mit Swilen Stefanow, er war.Phillips, Christopher. “Report From Sofia: The View from Europe’s Lower East Side.” Art in America. October, 1997. pg. 49. In dieser Zeit wurde er Zeuge der Trennung Bulgariens von der Sowjetunion und ihrem totalitären Regime. In seinen früheren Fotoaufnahmen, Filmen und Arbeiten sind das postkommunistische Bulgarien und die bulgarische Kunst das wiederkehrende Thema. Später malte Tscherkelow Bilder von amerikanischen und anderen nationalen Währungen, wobei er dafür die Techniken des Impasto, des Lasur, und des Aquarell einsetzt. Zudem verwendete er Bakterien, um in Nährmedien Bilder zu erzeugen, die dem Avers von Münzen nachempfunden sind.David D’Agostino: . Zet Mag, März 2001

In seinem Videoprojekt „Reality Show“ dokumentierte Tscherkelov 1998 einen nächtlichen Trip in einer Limousine durch Sofia, bei dem er den Anweisungen eines Unbekannten folgt und die dem Ablauf einer TV Late-Night-Show ähnelt.Iara Boubnova, Luchezar Boyadjiev: . Art margins, September 2000 Bei der Neueröffnung des Museum of Biblical Arts in New York wurde ein Werk Tscherkelovs ausgestellt, dass den verstümmelten Kopf von Johannes dem Täufer in einer Darstellung auf Tapete zeigt.Randy Kennedy: A Museum About the Bible Aims To Be Taken Seriously . New York Times, 11. Mai 2005Patricia Pongracz, Wayne L. Roosa: The next generation: contemporary expressions of faith. Museum of Biblical Arts. Wm. B. Eerdmans Publishing, 2005, S. 49

Er lebt in New York.

Ausstellungen 2009: Awakenings, Spattered Columns, New York 2008: Singular, Luxe Gallery, New York 2007: Houben R.T.: Works from the Brogan Museum of Art, DTR Modern Galleries, Boston 2006: Hockney and Houben: Interpretations, DTR Modern Galleries, Boston (PDF; 218 kB) 2005: Its Not about Sex, Luxe Gallery, New York 2005 The Next Generation: Contemporary Expressions of Faith, Museum of Biblical Art (MOBIA); New York 2003: Export-Import. Contemporary Art from Bulgaria, Sofia Art Gallery, SofiaInternetseite ICA, Sofia 2001: Looming up – Junge Kunst aus Bulgarien, Kunsthalle Exnergasse, WienInternetseite Basis Wien 1994: Kossio Minchev and Houben Tcherkelov, Ata-Ray Gallery, Sofia 1994: AIDS, Studio-Spectrum Gallery, Sofia

Literatur Hollis, Cynthia. “Houben R. T.” Currency: Art as Money, Money as Art. The Mary Brogan Museum of Art and Science. Tallahassee, Florida. 2006, S. 9 Karmen Balkanski. Sofia Houben Tcherkelov. Interventions in various fields of life. SIKSI, The nordic art review XII, No. 4, 1997, S. 78–81 Marina Grzinic: "Out of Sofia". Momentaufnahmen in der bulgarischen Videokunstszene 1998. springerin, Hefte für Gegenwartskunst, 1/99

Weblinks DTR Moderne Galerie, Boston

Einzelnachweise

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