mini|hochkant|Richard O’Brien (2008) mini|hochkant|Richard O’Brien (2006) Richard O’Brien (* 25. März 1942 in Cheltenham, England als Richard Timothy Smith) ist ein britischer Schauspieler, Autor und Komponist. Er schrieb das Musical The Rocky Horror Show, das 1975 als The Rocky Horror Picture Show verfilmt wurde.

Leben In den 1970er Jahren schuf O’Brien das Musical The Rocky Horror Show als Hommage an den Horror-Film der 1950er und 60er Jahre. Zuvor hatte er bereits in Tournee-Produktionen von Hair und Jesus Christ Superstar in kleineren Rollen mitgewirkt.Künstlereintrag: Richard O’Brien. In: Last.fm/de. 2020, abgerufen am 20. Januar 2020. Inspirationen für sein Musical holte er sich bei Hollywood-B-Movies, Science-Fiction-Filmen und -Comics sowie musikalisch beim Rock ’n’ Roll. 1975 wurde die Verfilmung The Rocky Horror Picture Show in die Kinos gebracht, in der er die Rolle des Riff Raff übernommen hat.

In den folgenden Jahren hatte er immer wieder meist kleinere Rollen in verschiedenen Filmen und Fernsehserien sowie in der Fortsetzung der Rocky Horror Picture Show Shock Treatment, die aber nicht an den Erfolg anknüpfen konnte. Von 2007 bis 2015 war er die Synchronstimme für Ferbs Vater Lawrence „Dad“ Fletcher in der US-amerikanischen Zeichentrickserie Phineas und Ferb. Auf der Berlinale 1998 erhielt O’Brien einen Spezial-Teddy Award für sein Lebenswerk. Für das Lied Time Warp wurde er in Großbritannien im November 2021 mit einer Silbernen Schallplatte ausgezeichnet.Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK

Privatleben Im Jahr 2008 gab das Interviewmagazin Galore an, dass O’Brien zweimal verheiratet war, drei Kinder habe und in London lebe.Inhaltsübersicht von Band 44: In: Galore.de. Interview-Begleittext vom 4. September 2008, abgerufen am 20. Januar 2020. Zu seiner nichtbinären, diversen Geschlechtsidentität befragt, antwortete O’Brien der britischen Times 2009 (übersetzt): Er habe sich schon früh als transgender empfunden (als nicht mit seinem Geburtsgeschlecht übereinstimmend), sich dabei aber unglücklich gefühlt, vor allem, weil es von der Gesellschaft abgelehnt wurde. 2013 erklärte O’Brien der BBC: Auf die Frage, welches Feld er bei der Geschlechtswahl anklicken würde, wenn es ein drittes Feld gäbe neben Mann/Frau: Jo Fidgen: Richard O’Brien: “I’m 70 % man”. In: BBC.com/news. 18. März 2013, abgerufen am 20. Januar 2020 (englisch); Zitat: Als sich O’Brien 2016 zu einer Kontroverse um eine Äußerung der Feministin Germaine Greer äußerte, erklärte er dem britischen Metro-Magazin: Zitiert nach Nick Duffy: Rocky Horror star Richard O’Brien: Trans women can’t be women. In: PinkNews. 8. März 2016, abgerufen am 20. Januar 2020 (englisch); Zitat:

Politische Einstellungen Im Oktober 2024 gehörte O’Brien zu den Unterzeichnern eines Aufrufs zum Boykott israelischer Kulturinstitutionen, „die an der überwältigenden Unterdrückung der Palästinenser mitschuldig sind oder diese stillschweigend beobachtet haben“.

Filmografie (Auswahl) 1966: Ist ja irre – der dreiste Cowboy (Carry On Cowboy) 1967: Als Jim Dolan kam (Rough Night in Jericho) 1970: Die Geliebte des Priesters (Pieces of Dreams) 1975: The Rocky Horror Picture Show 1980: Flash Gordon 1981: Shock Treatment 1986: Robin Hood (Robin of Sherwood, Fernsehserie, 5 Folgen) 1989: Die Wölfe von Willoby (The Wolves Of Willoughby Chase) 1997: Spiceworld – Der Film (Spice World) 1998: Dark City 1998: Auf immer und ewig (EverAfter) 2000: Dungeons & Dragons 2001: Elvira’s Haunted Hills 2005: Midnight Movies (Midnight Movies: From the Margin to the Mainstream, Dokumentarfilm) 2009: Night Train 2020: Phineas und Ferb: Candace gegen das Universum (Phineas and Ferb: Candace Against the Universe) [Stimme]

Weblinks

. . Shawn McHorse: Richard O’Brien. In: RockyMusic.org Private Website 2020 (englisch; Multimedia-Archiv). Video von

Einzelnachweise

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