thumb|right|Schachfiguren thumb|right|Een Disch mit een Schachbrett in een Park
Schach (van persisch: Rajah, later henn Schah, för „König“ – dorüm ok de Metapher: „das königliche Spiel“) is een strategisch Brettspeel, bi dat twee Spelers ümschichtig Speelfiguren up een Spelbrett bewegen. De Bewegungsmögelkeeten van de verscheeden Figuren is dör Regeln definiert. Teel van dat Speel is, de as König betekend Speelfigur van de gegnerisch Speler so antogriepen, dat disse kien Afwehrmöglichkeeten hett, weder dör dat Slaan (Wegnemmen) van de angriepend Figur, noch dör dat Schütten van de König dör een eegen Figur oder dat de König utwieken kann up een nicht bedroht Feld. Wenn de Tostand intreden is, snackt man van Schachmatt. Disse Utdruck kummt ut dat Arabische aš-šāh māta, wat soveel heeten deiht as = der Schah ist gestorben. Dormit is dat Speel denn to Ennen un de angriepend Speler hett wunnen. Dorbi is dat Können van de Spelers entscheedend un nich de Tofall.
Allgemeen thumb|Schachspeel mit de typisch Staunton-Utsehn un Schachklock Schach is, wenn man dat an de Spelers meeten deiht, de in Schachvereenen organiseert sünd, noch för Dame, Möhlen, Halma und Minsch arger Di nich, dat populärste Brettspeel in Europa. Go un dat de Schach recht ähnlich Spelen Xiangqi (kiek ok Wehrschach), Shōgi un Makruk nemmt een ähnlich Platz in de oostasiaatisch Kulturen in. .
Schach wurrd nich blots to reinen Vergnögen men ok as Wettkamp speelt. Dorto gifft dat Schachvereens, Turniere, oder ok mit Breef/Postkoort oder E-Mail bzw. över’d Computer (Feernschach). 2007 hebbt se mal een Umfraag makt un dorbi faststellt, dat 32,6 Perzent van de Mannslüüd un 12,2 Perzent van de Fruen tominst mangs Schach speelt. Spezialgebiete bi’d Schach sünd Schachkompositschoon (Studien, Mehrzüger, Märchenschach, Hilfsmatt, Selbstmatt, Retroanalyse).
De Schachpartie wurrd up een quadratisch Speelbrett, dat Schachbrett speelt, dat in 64 een üm een swaart un witt quadratisch Felder indeelt is, up de 16 swaart und 16 witt Figuren trucken wurrd. De Speelfiguren sünd meestens ut Holt oder Kunststoff, aber dat gifft ok dekorative Spelen ut Steen, Glas, Marmor oder Metall (to’n Bispeel Tinn).
Um dat Utfinnen van dat Speel rankt sück de sogenannte Weetenkoornlegende. De Utfinner Sissa ibn Dahir sall van sien Herrscher fordert hemm, hüm as Lohn de 64 Felder van dat Speelbrett up folgend Oort un Wies mit mit Weetenkoorn uptofüllen: Up dat eerste Feld een Weetenkoorn, up dat tweede twee Koorns, up dat daarde 4 Koorns, up dat veerde 8 Koorns (also alltiet düppelt to de vorherige Tall). Dorför recken man all Arnten up de Welt siet Anfang van de Weetenanbo tosommen nich ut. In de Mathematik hett man dat bi de Exponentialfunktschonen utrekend.
Schach is een van dat komplexeste Brettspelen. De Tall van the theoretisch mögelk Stellungen wurrd up 2,28 * 1046 taxeert. Nah tweemal trecken könnt 72084 verscheeden Stellungen entstahn. De Tall för mögelke Speelverloopen is noch völ grötter. Wenn man een dörschnittlich Partielängd van 40 Töög togrunnen leggt un de dörschnittlich Tall van mögelk Töög pro Stellung wurrd as Höchsttall för verscheeden Partien Werte tüschen 10115 und 10120 angeben Eero Bonsdorff, Karl Fabel und Olavi Riihimaa: Schach und Zahl. 3. Auflage. Rau, Düsseldorf 1978.
In de Speeltheorie wurrd Schach to de Nullsummenspeelen mit vullständig Informatschonen toordnet. Man kunn also theoretisch utfinnen, of denn, wenn beid Sieten perfekt spelen deen, Witt oder Swaart winnen muss, oder of de Partie Remis ennen de. Man seggt aber ok, datt mit de Stand van dat Weeten hüdtodag dat wohl nich klärt wurrn kann.
In de Schachwelt sünd se sück eenig, dat Witt, de jümmers as eerst trecken deiht, een Vördeel (Antogsvördeel) hett, wiels een Tempovördeel bi de Entwickeln van de Figuren dor is. Disse Vördeel kann man ok bi de Resultat van de Partien sehn- Witt winnt fakender as Swaart. Nah de Statistik winnt Witt ruch weg 54% van de mögelk Punkte. Utwertungen ut Datenbanken, wor völ Partien drin staht, seggen dat ok. Dornah ennen 38% van de Partien mit een Sieg van Witt, 32% mit een Remis un 30% mit een Winn van SwaartDatenbank Chess Assistant, Stand 2006, Prozentzahlen gerundet. Bi Partien up Grootmeesterniveau stiggt de Andeel van de Remispartien man düütlich an, de Erwartungsweert för Witt blivt aber meest gliek.
Speelregeln
Grundbegreepe, Speelbrett und Speelfiguren
Elk van de beid Spelers (disse wurrd afkörtend as Witt un Swaart, bzw. as An- un Nahtrekender betekend) besitt to’n Anfang van een Schachpartie 16 Steen. Dat sünd jewiels acht Buern un acht Figuren. De Figuren umfaaten jewiels een König, een Daam, twee Toorns, twee Peer un twee Löpers. De Löpers un Peer weerd Lichtfiguren, Toorns und Daam Swoorfiguren nömmt. Licht- un Swoorfiguren werrd ünner de Beteknung Offiziere tosommenfaat.
Dat Schachbrett wurrd so tüschen de Spelers positioneert, dat sück ut de Sicht van de jeweilige Speler ünnen rechts een witt Feld is. De Steen weerd, so as up dat Bild wiest, to beid Sieten van dat Brett upstellt, up de vörletzt Rieg de Buern, up de letzte Rieg de Figuren in de Riehenfolg (van links nah rechts för Witt, för Swaart genau anners rüm): Toorn, Peerd, Löper, Daam, König, Löper, Peerd, Toorn. Dorbit kummt de Daam up beid Siet up een Feld mit ehr eegen Farv to stahn (lat. „regina regit colorem“, översett etwa: De Daam bestimmt de Farv van dat Feld!“). Lichter kann man sück dat marken mit: Witt Daam – Witt Feld bzw. Swaart Daam – Swaart Feld.
De Spelers trecken ümschichtig jewiels een Figur (Utnahm: Rochaad), worbi de Speler mit de witt Figuren anfangt. Dat Bewegen van een Figur dör een Speler nömmt man Halftog. Hebbt bei Speler een Halftog utföhrt snackt man van een Tog.
Up een Feld dröft blots immer een Figur stahn. Een Figur blockeert dorbi dat Feld för all Fihuren van de eegen Klör, man nich för de gegnerischen: Dropt een Figur in een Feld up een gegnerische Figur, so wurrd disse Figur van dat Speelfeld wegnommen. Man seggt denn, de Figur wurrd slahn.
Wenn een Figur in de nächste Tog slaan wurrn kunn, denn is disse Figur bedroht (ollerdömlich: sie steht en prise). Besteiht allerdings de Mögelkeet in de nächste Halftog de Figur, de jüst slaan hett, wedder to slaan, denn is de bedrohte Figur deckt.
Is een van de Königen bedroht, snackt man dorvan, dat he in Schach steiht. Mit de Warnung „Schach!“ kann man de Gegner dorup henwiesen, nah de niegste FIDE-Regeln is dat aber nich mehr vörschreben (vergliek ok Gardez).
Togregeln 250px|thumb|„Schach“-Stellung, de witte Daam bedroht den swaarten König
De Figuren dröft blots nah bestimmte Regeln trucken wurrn:
Figuren dröft ennanner prinzipiell nich överspringen (Utnahmen dorvan sünd aber dat Peerd un ok bi de Rochaad). Se dröft also immer blots sowiet trucken wurrn, as se nich dör een eegen Figur in ehr Bewegung blockeert wurrn (denn moot se spätestens vör dat entsprekend Feld anhollen, oder bit up dat Feld, wor de eerste gegnerisch Figur in de Bahn steiht. In dissen Fall wurrd de gegnerisch Figur slaan und se kommt up de sien Feld to stahn. Wurrd een König van een gegnerisch Figur bedroht (d. h., der König kunn in de nächste Tog slaan wurrn), den steiht de König in’ Schach. Een „Schach“ dröft nich ignoreert werrn, de Speler moot also entweder de schachbedende Figur slaan, een van sein eegen Figuren tüschen König und schachbedende Figur stellen (dat geiht aber nich, wenn een Peerd Schach beden deiht), oder de König ut dat Schach trecken (dat is ok de eenzige Möglichkeet bi een Doppelschach). Kann de aber gar nix dorvan maken, denn is he schachmatt un hett dat Speel verloren. Steiht de König in’ Schach, dröft he ok nich middels Rochade dor utflüchten.
Woans de Speelfiguren trecken könnt
Kiek dorto bi de enkeld Artikels:
König Daam Toorn Löper Peerd un Buer.
Speelenn’ Wunnen hett de Speler, de de gegnerisch König schachmatt (arabisch: aš-šāh māta = „Der König ist tot“) sett. De Tog, mit de de König slahn wurrn kunn, wurrd aber nich makt, anners seggt man „schachmatt“, falls de Gegner dat nich sehn deiht. Een anner Mögelkeet is, dat de Gegner upgeben deiht. Dat kann de to jeder Tiet in een Speel maken. De meest Partien, wo dat een Winner gift, enn’d so. Een Partie is ok verloren, wenn he up de Schachklock (kiek wieter ünnern) sein Bedenktiet övertreden hett, wenn sien Gegner noch dör regulär Togfolgen, de Partie winnen kunn. Anners is dat Remis. Dat weer denn to’n Bispeel de Fall, wenn blots noch twee Königs up Brett staht.
Kann een Speler kien regulär Tog mehr utföhren un steiht sien König nich in Schach, denn snackt man van een Patt, de Partie enn’d denn in dissen Fall ok Remis (unentscheeden).
Notatschoon frame|right|Algebraische Notatschoon Hüdtodag bruukt man meestens de Algebraische Notatschoon. Dat Schachbrett wurd dorför mit een Koordinatensystem belegt. Linien wurrd dobi immer mit Bookstaben noteert und Riegen mit Tallen. So steiht de swaarte König an' Anfang van een Partie up de e-Linie in de 8 Rieg (also: Ke8). Dör dat upschrieben van dat Utgangsfeld un van dat Teelfeld bi de enkeld Töög wurrd een Schachpartie schriftlich fasthollen. So kann man denn een Partie immer weer nahspelen.
In de utföhrlichen algebraisch Notatschoon wurrd de Oort van de Figur (K = König, D = Daam, T = Toorn, L = Löper, S = Peerd, för Buern wurrd de Angaav weglaaten) dat Utgangs- un at Teelfeld angeben. In anner Spraaken sünd de Beteken van de Figuren verscheden un dormit ok de Afkörten (up engelsch is een Daam to’n Bispeel een Queen un wurrd somit ok mit Q afkört. Wurrd bi de Tog een Figur slahn, schrifft man een „x“ tüschen Utgangs- un Teelfeld. Een Schachgebot kriggt een „+“ achter de Tog, een Matt „++“ oder „#“. Wurrd een Buer in een annern Figur ümwannelt, schrifft man de Bookstaav van de Figur achter de Toog. De lütt Rochaad wurrd mit 0–0 kenntekend, de groote Rochaad dör 0-0-0. Dat en-passant-Slahn (= Slahn in’t Vörbigahn) wurrd dor een nahstellt e.p. kenntekend. Een Remisangebot wurrd dör (=) vermarkt.
Nah de letzte Tog wurrd dat Resultat van de Partie noteert; een 1:0 steiht för een Sieg van de Speler mit de witt Steenen, bi 0:1 hett de Speler mit de swaart Steenen wunnen, een ½:½ steiht bi een Unentscheeden (Remis). Of un an gifft dat ok Speelen, de kamplos wunnen wurrd (Gegner is nich antreden). Dat wurrd denn mit +:- bzw. -:+ noteert.
Bispelen: e2-e4 Buer treckt van e2 nah e4 Sb1xc3+ dat Peerd up b1 treckt nah c3, sleiht dor den gegnerischen Steen un bütt Schach. Td1-d8++(Td1-d8#) Toorn treckt van d1 nah d8 un sett matt e7-e8D Buer up e7 treckt nah e8 un verwannelt sück in een Daam f5xg6 e.p. Buer f5 sleiht den gegnerischen Buer up g5 in’t Vörbigahn un treckt nah g6
Afkört algebraisch Notatschoon Bi de Körtnotatschoon wurrd dat Utgangsfeld weglaaten. Wenn dordör een Tog aber nich mehr eendüütig beschreben is, denn wurrd de Utgangslinie (wenn de nich identisch is) oder de Utgangsrieg (wenn bei Figuren up de glieker Linie staht) dortoschreben. Disse Oort Notatschoon wurrd meestens in Schachzeitungen un Böker dorstellt.
Bispelen: Lc4 Löper treckt nah c4 Lxc4 Löpper treckt nah c4 un sleiht dor de gegnerisch Figur b4 Buer treckt nah b4 axb4 Buer a3 treckt nah b4 un sleiht dor de gegnerisch Figur fxg6 e.p. Buer f5 treckt nah g6 un sleiht dorbi de gegnerisch Buer up g5 in’t Vörbigahn Sec4 dat Peerd up de e-Linie treckt nah c4 Sexc4 dat Peerd up de e-Linie sleiht up c4 T1c7 De Toorn up de eerste Rieg treckt nah c7 cxd8D Buer up c7 sleiht up d8 un verwannelt sück in een Daam cxd8S+ Buer up c7 sleiht d8, verwannelt sück in een Peerd dun bütt Schach
Anner Kennteken Af un an find’ man in de Literatur in Stee van „x“ ok „:“, to’n Bispeel Sb1:c3+ oder L:c4. In de Körtnotatschoon wurrd de Düppelpunkt af un an ok dornah schreben, to’n Bispeel Lc4:. Bi een Slahn mit een Buer kann man dat Slaagteeken ok weglaaten, to’n Bispeel „ab4“ oder noch körter „ab“, wenn dat eendüütig is. Dat Letzte is aber ganz selten.
Regeln för Schachturniere