Dat Polaabske (auk: Draweno-Polaabsk, polaabsk.: slüvensťĕ, vensťĕ) es eune iutstorven westslaavske Sproke. De Drewanen, eun elvslaavsken Stamm, un läter de Wendlänner spreuken düsse Sproke in’n buitersten Westen van’n slaavsken Gebeud in’n Hannoiversken Wendlanne, wat vandage de Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersassen es. In’r Midde van’n 18. Jhd. starv de polaabske Sproke iut un de vöörmoligen Sprekers un Sprekersken överneumen dat Plattduitske os Olldagsproke un läter dat Haugduitske. In’n Wendlänner Platt vund sik noch lange eun polaabskSubstraat – Woir iut’n Polaabsken, phonologske un morpholoogske Besunnerheuden, de up dat Polaabske trüggegoot.
Dat Polaabske es verwand mie’n Poolsken un besunners eng verwand mie’n Kaschuubsken os auk den iutstorven Slowinzsk. Teohaupe häurt düsse Sproken den leechsken Sproken teo.Kazimierz Polanński: Gramatyka języka połabskiego. Heruutgiven van Jan Okuniewski. 2010, S.19.
Dat Polaabske kennteuket dat de Sproke up’r eunen Süide ville öllerhaftige Kennteuken iut’n Oorslaavsken bewore (Nasalvokale, de Aorist und dat Imperfekt, den Dual, *tort-Kliuster sunner Metathese), annersüids ville Innovatscheonen upkeumen (Diphtonge, Vokalwannel os psl. *o > /ü/ oder /ö/, *a > /o/, Palatalisatscheon van /k, g, x/ teo /ť, ď, x́/, Vokaalreduktscheonen etc.). Biutendem werke dat Middelsassiske stark up de Sproke in, seo datʼt Polaabske vill Woir iutleine.
Polaabsk was nenne schrieven Sproke. Wat bekend es, kümt iut lütke Glossare, Listen un korten Teksten iut’n 17. un 18. Joorhunnerd, deu daalschrieven woren kort bevöör dat’t Polaabske iutstarv.
Nome „Polaabsk“ kümt van’n slaavsken Nomen vör de Elve, teo’n Büispill pol. Łaba, tsch. Labe, bs./ns. Łobjo.Kazimierz Polanński: Gramatyka języka połabskiego. Heruutgiven van Jan Okuniewski. 2010, S.17. De Vöörsilve po- bedüdt „an“ oder „büi“. Eun annern Nome vör’t Polaabske es dorümme auk „elvslaavsk“. Polaabsk kann in’n wüiden Sinne olle slaavsken Varieteten twisken Elve un Oder, nördlik van’r Grense teo’n Niedesorbsken, beteuken. Van düssen slaavsken Varieteuten es iutbenomen Toponyme un eun poor Eugenomen in Oorkunnen niks noblieven. Dat Polaabske in’n engen Sinne spreuken de Nokumen van’n drewaansken Stamme, eun van veur Stämmen in’n abodritsken Stammverbunne. De Polaben weuren eugens eunen anneren Stamm binnen düt Stammverband. Ümme düt dubbelduidig Begrepp teo ümmegoon werdt mennigmool „Draweno-Polaabsk“ oder „Draweensk“ segt no den slaavsken Stamm van’n Drewaners, deu in’n Wendlanne lieve.Kazimierz Polański: Polabian. In: Bernhard Comrie, Greville Corbet (Eds.): The Slavonic languages, S. 795. Alexander Fjodrowitsch Hilferding noime de Sproke: язык древлян залабских ( jaz’ik drevljan zalabskich „Sproke van’n Drewanen an’r Elve“). Eun anneren Nome es auk „Löönborger Wendsk“.Kazimierz Polański: Gramatyka języka połabskiego. Heriutgieven van Jan Okuniewskiego. 2010. S. 17-18Arnošt Muka: Die Lünerburger Wenden in Geschichte, Volkstum und Sprache. In: Hannoverland/Monatsschrift für Geschichte, Landes- und Volkskunde. Bd. 9 (1904).
De Spreker un Sprekersken sülvenst noimen üre Sproke slüvensťĕ (sliwêngsta in Hennigs Schrüivwüise) ʻslaavskʼ oder vensťĕ (wénske , wénskia in Pfeffingers Schrüivwüise) ʻwendskʼ.Tadeusz Lehr-Spławiński: Gramatyka połabska. Lwiw: 1929. S. 1.Kazimierz Polański:Gramatyka języka połabskiego, 2010. S.18
De Duitsken beteuken de Sproke os „wendsk“ up Platt oder „wendisch“ up Haugdutisk. Seo noimen de Duitsken olle slaavsken Sproken in’r Noverskop, teo’n Büispill auk de Sorbsk, Poolsk, oder Tschechsk. Van „wendsk“ kümt auk de Nome vör dat Gebeud van’n Draweno-Polaben af: Wendland.
Klassifikatscheon Dat Polaabske es teohaupe mie’n Poolsken, den Kaschuubsken un den iutstorven Slowinzsk os auk de överigen iutstorven pomoraansken Dialekte eune Sproke in’r Unnergruppe van den leechsken Sproken binnen den westslaavsken Sproken, deu eun Telgen van’r slaavsken Sprookfamüilje sind. De slaavsken Sproken häurt wedder teohaupe mie’n Baltsken teo den balto-slaavsken Telgen van’r indogermaansken Sprookfamüilje.Steven Young: Balto-Slavic languages. In: Concise Encyclopedia of Languages of the World. 2009. S. 134.
Annersüids het Polaabsk mennig wat mie’n Sorbsken, besunners den Niedersorbsken, över eun. Vöör oll mennige Woir, deu et olleune in’n Polaabsken un Niedersorbsken givt, t.B. plb. gornet und ns. groniś ʻspreken, kürenʼ (< psl. *graniti).<ref name="Muka2">groniś In: Ernst/Arnošt Muka: Słownik dolnoserbskeje rěcy a jeje narěcow Verlag: Česká akademie věd a umění (ČAVU), Prag 1928). Upreopen den 26.02.2023 up Dolnoserbsko-nimske słowniki.</ref> Düsse gemeunsomen Merkmole sind man dör Sprookkontakt in aule Tüid upkumen un nich üm dat’t Polaabske un Sorbske dichter mie eune verwand sind.De Ansicht, dat Polaabsk mie’n anneren leechsken Sproken verwand es, werdt vöör ol dör phoneetske Merkmole begrünnd un es Konsens in’r Wettenskop. Man eune annere Ansicht es, dat Polaabsk dichter büi’n Poolsken un sunnerlik den Neddersorbsken steut. Düsse Porsitscheon stütt eksempelwüise de poolske Linguist Witold Mańczak, de Polaabsk vanwegen lexikaalske Övereenkumst dichter büi’t Neddersorbske stelt.
Dialekte De noblieven polaabsken Glossare un Tekste stamt iut den Dörps Süthen, Klennow un iut’r Neichte van Lüchow.Vanwegen dat de polaabsken Sprookdenkmolen man seo unvullstännig sind, könn wüi nich vil sekers över de dialektalen Unnerscheude binnen de polaabske Sproke seggen, sunnerlik vör de Gebuede twisken Elve un Oder, wo de Sproke noch euer iutstarv. Man up Grundloge van den Vokabellisten iut’n 17. un 18. Joorhunnerd is kloor dat sömmige Unnerscheude twisken den noblieven Materialien Dialektunnerscheude twisken den Dörps sind un nich olleun unnerscheudlike Schrüivwüisen trüggegeut. Düsse Unnerscheude maket dat mügelik Besunnerheuden vör jeuden Dörpsdialekt iutteomaken. Et givt den en Süthener Dialekt (upteuked van Jan Parum Schultze), den Klennower Dialekt (upteuked van Christian Hennig Jessen) un den Lüchower Dialekt (upteuked van Johann Pfeffinger). Düsse Dialektunnerscheude sind:Kazimierz Polański: Polabian. In: Bernhard Comrie, Greville Corbet (Eds.): The Slavonic languages, S.823.
oorslaavsk sylaabsk *ḷ worde /u/ in’n Süthener un Lüchower Dialekt un /åu/ in’n Klennower Dialekt. oorslaavsk *u worde in betoont Posititscheonen /au/ oder /ai/ in’n Klennower Dialekt, man jümmer /ai/ in’n Süthener un Lüchower Dialekt. De Mazurzenie was in Lüchower Dialekt nich döörgoons, seo dat de Mundoord af un an /č, š, ž/ bewore, deu in’n annern Dialekten kumplett mie’n Sibilanten /c, s, z/ teohaupe fellen.
Historie duum|De drewaanske Stamm („древане“ östlik de Elve) up de Koorte van’n polaabsken Stämmen in’n 8. - 10. Joorhunnerd Dat Gebeud, in den in’r eursten halve van’n 18. Joorhunnerd de Dialekte van’r polaabsken Sproke bewoord weuren, lieven sinds den 6. Joorhunnerd Slaven. De eursten Slaven, deu in’r tweuden Halve van’n 1.Joorhunnerd iut’n Karpathen över de Wiesselmünne büi lütken in’t Gebeud twisken Elve un Oder tügen, keumen in dat Gebeud westlik van’r Oder in’r Midde van’n 6. Joorhunnerd un leuten sik vöör ollen in’r tweuden Halve van’n 6. Joorhunnerd un teo Beginnn van’n 7. Joorhunnerd twisken Oder un Elve (auk an’n linken Elvoiver in’n Wendland) daal. De Slaven keumen in düt Region an’n Enne van’r Völkerwannertüid, wat de lütke Taal van germaansken Inwonners door verklöörd un sülvst woist und brook Land, dän de meisten Germanen verleuten dat Gebeud in’n 5. - 6.Joorhunnerd. De Drewanen häuren den aboditsken Stammverband teo. Dat Gebeud van’n drewaansken Stamme beheersken man vil froier os dat Land van den anneren abodtirsken Stämmen duitske Landsheren. In’n 9. Joorhunnerd maken de Franken dat drewaanske Gebeud eunen Deul van üren Rüik.Lehr-Spławiński T. Gramatyka polabska. - Lwów: Nakład i własność KS Jakubowskiego, 1929. - S. 1-2. In’n 13. Jhd. worde dat Wendland Deul van’n Hertogdeom Bronswiek-Löönborg, dat sinds 1814 den Köningrüik Hannover teohäurt (vandeswegen auk „Hannoiversk Wendland“). De Stammlanne van’n överigen abodritsken Stämmen un den Warniers worde Deul van’n Hertogdeom Mekelborg-Swerin un de Gebeude van’n Wagrien un Polaben worden bauld Deul van’r Groovskop Holtsteun. In’n 11. - 13. Jhd. leuten sik Duitske in’n den slaavsken Gebeuden daal, seo dat de slaavsken Inwonners vaken unner Twang dat Chrsitendeom os Religeon överneumen un büi lütken “germaniseurd” worden, alseo üre Sproke un Bruike ollnogrode upgeuven. Vöör oll süid den 13. Joorhunnerd worden de slaavsken Sproken iut Scheole und Kerke verband un auk de Rechte van’n slaavske Inwonners minnerd, in dem dat se sik nich in Steden daalloten drovten, nich Liddmoot in eun Amt oder Gille weren konnen un seo auk keun Handwerk nogoon konnen.vanova-Buchatskaya Yu.V. Plattes Land: Symbols of northern Germany (Slavic-Germanic ethnocultural synthesis in the interfluve of the Elbe and Oder). -St . Petersburg. : Science , 2006. - S. 41. - ISBN 5-02-026470-9 . Up düsse Wüise verdrängen de Duitsken de slaavsken Sproken in düt Gebeud iut ollen offitschellen un openliken Saken. De slaavsken Sproken worden noch sömmige Joorhunnerde up’n Dörps bewoord, man auk hüir büi lütken van’n Plattduitsken oder Haugduitsken wegdrängd. In’n 15. - 16. Jhd. hadden de meisten Slaven in’n Gebeud twisken Oder un Elve üre Sproke upgieven, olleun in’n Wendlanne und in’r Lusitz büi’n Sorben vünnen sik noch Reste van’n slaavsken Sproken, de door vöörmools ollerwegens sproken woren.Ivanova-Buchatskaya Yu.V. Plattes Land: Symbols of northern Germany (Slavic-Germanic ethnocultural synthesis in the interfluve of the Elbe and Oder). -St . Petersburg. : Nauka , 2006. - S. 3-4. — ISBN 5-02-026470-9 .duum|Duitske Austkolonisatscheon van’n 7. - 14. Joorhunnerd